Zivildienst in Auschwitz, Unser Wien

01.04.1995

Projekt Beschreibung

Unser Wien 7/1995

Zivildienst in Auschwitz

Bis heute haben 16 Österreicher diese Form der Erinnerungsarbeit für sich genutzt. „Es war für mich das ineressanteste Jahr in meinem Leben“, erzält Anton Legerer. Der 28jährige möchte seine Zeit als Zivildiener im Washingtoner Holocaust Memorial Museum nicht missen. Ob Auschwitz, Theresienstadt oder Yad Vashem: in 6 Staaten kann derzeit gearbeitet werden. „Die jungen Leute werden nach ihrem jeweiligen Fähigkeiten eingesetzt: im Büro, im Archiv oder bei der Gästebetreuung“, erzählt Organisator Andreas Maislinger. Um die Ernsthaftigkeit seiner Arbeit zu unterstreichen muß der Bewerber, abgesehen von seinem 14monatigen Zivildienst, ein Jahr lang im Verein „Gedenkdienst“ ehrenamtlich mitarbeiten. Übrigens: Frauen können diesen wichtigen Dienst ebenfalls machen. Auch für Simon Wiesenthal ist der Gedenkdienst eine wichtige Sache: “ Dieser Dienst ist eine späte Geste, die der österreichische Staat, wissend um die Verbrechen, die Nazis aus Österreich verübt haben, lange schuldig geblieben ist“.

Projekt Details

  • Datum 23. August 2016
  • Tags Pressearchiv 1995

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