Zeit.Geschichte, ORF III

Projekt Beschreibung

zeit.geschichte

Böse Bauten: Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

Böse Bauten: Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

Die Dokumentation beschäftigt sich mit dem baulichen Erbe aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die verstörenden Bauten sind ein Teil unserer Geschichte.

Beitrag aus zeit.geschichte: Böse Bauten: Hitlers Architektur im Schatten der Alpen, 24.02.2018

Dieses Video darf aus rechtlichen Gründen nur in Österreich wiedergegeben werden. (CH 130.82.28.188 – 2018/2/27 下午3:28:35)

zeit.geschichte: Böse Bauten: Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

Dokumentation, 2016
Samstag, 24.2.2018, 20.15 Uhr Wh. So 01.20 und 22.40 Uhr
Es gibt sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Gebäude mit dunklen Geheimnissen vor der idyllischen Kulisse der Alpen. Die Nazis haben sich die Berglandschaft zu Nutze gemacht. Die baulichen Relikte aus dieser Zeit sorgen bis heute für Diskussionen. Soll man sie sanieren oder einfach dem Zerfall preisgeben? Manche werden Touristen überrannt, andere von Ewiggestrigen aufgesucht und wieder andere sind gänzlich im Verborgenen.
Böse Bauten 
Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

ZDF/Sebastian Felsch

Nazi-Bau in Traumlage: das Kehlsteinhaus bei Berchtesgaden, einst ein Geschenk der Partei zu Adolf Hitlers 50. Geburtstag.

Das Berchtesgadener Land ist ein beliebtes Urlaubsgebiet. Doch die idyllische Alpenlandschaft liegt im Schatten der NS-Vergangenheit. Der Obersalzberg war die zweite Schaltstelle der Macht neben Berlin – Hitlers zweiter Regierungssitz. Vor der malerischen Bergkulisse traf einst der Diktator und Massenmörder Hitler samt seinen NS-Größen Entscheidungen über Krieg und Holocaust. Der geschichtsträchtige Ort übt bis heute eine große Anziehungskraft aus. Das Dokumentationszentrum Obersalzberg versucht vor Ort, der wachsenden Touristenströme Herr zu werden. Die Experten des renommierten Zentrums, Axel Drecoll und Albert Feiber, begeben sich mit dem Filmteam auf Spurensuche zu den NS-Bauten am Obersalzberg. Der Film begleitet sie zu Hitlers ehemaligem Berghof, zur Theaterhalle und zum Kehlsteinhaus. Dabei stoßen sie auch auf Spuren, die wahrscheinlich Nazi-Nostalgiker hinterlassen haben. Die Experten wissen, historisch bedeutsame Orte müssen durch sie besetzt und historisch eingeordnet werden. Neben dem Kehlsteinhaus sind auch noch andere, weniger bekannte NS-Gebäude im Berchtesgadener Land nahezu im Originalzustand vorhanden. Der Berchtesgadener Bahnhof beispielsweise und die sogenannte „Kleine Reichskanzlei“. Nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch ein Teil der Einrichtung ist erstaunlicherweise noch aus der Zeit des Nationalsozialismus erhalten geblieben.
Böse Bauten 
Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

ZDF/Sebastian Felsch

Brückenkopfgebäude, Linz. Wer heute an der Kunstuniversität in Linz Architektur studiert, tut das in einem architektonischen Bauwerk aus der Zeit des Nationalsozialismus.

In Linz wohnt etwa jeder achte Einwohner in einem NS-Gebäude. Die Linzer sprechen auch heute noch unverblümt von „Hitlerbauten“. Hitler plante in seiner Lieblingsstadt Linz eine europäische Kultur- und Industriemetropole. Von den gigantischen Entwürfen ist allerdings wenig übrig geblieben. Die Nibelungenbrücke und die beiden Brückenkopfgebäude wurden noch in der NS-Zeit gebaut. In den monumentalen Gebäuden hat heute die Kunstuniversität Linz einen Platz gefunden. Der Direktor Prof. Reinhard Kannonier und der bekannte Architekt Adolf Krischanitz begutachten die Bauten. Ihr Ziel ist es, die schwere NS-Architektur aufzubrechen und moderne Eingriffe vorzunehmen. Die Dokumentation zeigt, wie weit sie dabei gehen dürfen und welche Entdeckungen sie in den Gebäuden machen. Hitlers Planungen von Linz finden ihre Schattenseite in dem unweit gelegenen ehemaligen KZ Mauthausen. In dem benachbarten Steinbruch wurden die Häftlinge unter härtesten Bedingungen zu Tode geschunden. Die dort abgebauten Granitsteine waren auch für den Ausbau der „Führerstadt“ Linz gedacht. Der Steinbruch und einige Bauten des Konzentrationslagers bestehen bis heute. Wie wichtig es ist, sie zu erhalten, darüber spricht die Leiterin der KZ-Gedenkstätte Barbara Glück.
Böse Bauten 
Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

ZDF/Sebastian Felsch

„Hitlerbauten“, Linz. Etwa jeder achte Bürger wohnt in Linz in einem NS-Gebäude. Auch heute noch sprechen die Linzer unverblümt von „Hitlerbauten“.

In Pullach bei München residiert der Bundesnachrichtendienst. Nur wenige Fernsehteams durften hier jemals drehen. Was nicht viele wissen: das streng abgeriegelte, geheime Gelände des BND war eine NS-Mustersiedlung. Und in dem ehemaligen Schlafzimmer von Hitlers Kanzleichef Martin Bormann (1900-1945) hat bis heute der BND-Präsident sein Büro.
Böse Bauten 
Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

ZDF/Sebastian Felsch

Reichskanzlei Dienststelle Berchtesgaden, auch „Kleine Reichskanzlei“ genannt. Nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch ein Teil der Ausstattung ist noch aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Böse Bauten 
Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

ZDF/Sebastian Felsch

Reichskanzlei Dienststelle Berchtesgaden, auch „Kleine Reichskanzlei“ genannt. Nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch ein Teil der Ausstattung ist noch aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Böse Bauten 
Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

ZDF/Sebastian Felsch

Bunkeranlage, Obersalzberg. Die Nationalsozialisten ließen den Obersalzberg nicht nur an der Oberfläche bebauen. Unter der Erde verbirgt sich ein riesiges Bunkersystem.

Böse Bauten 
Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

ZDF/Sebastian Felsch

KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Einige der KZ-Bauten existieren heute noch. Heute bilden sie einen Ort der Erinnerung.

Dokumentation, 2016

zeit.geschichte

Führerkult und Größenwahn – Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

In den 1920er Jahren war Nürnberg die antisemitischste Stadt in Europa. Schon im Mittelalter galt sie als Symbol der Größe des deutschen Kaiserreichs. Das nutzten die Nationalsozialisten für ihre Propaganda und setzten sich in der geschichtsträchtigen Stadt in Szene.

Beitrag aus zeit.geschichte: Führerkult und Größenwahn – Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, 24.02.2018

Dieses Video darf aus rechtlichen Gründen nur in Österreich wiedergegeben werden. (CH 130.82.28.188 – 2018/2/27 下午3:28:35)

Führerkult und Größenwahn

Dokumentation, 2011
Samstag, 24.2.2018, 21.00 Uhr Wh. So 02.10 und 23.30 Uhr
Auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg erinnert die Ruine von Hitlers Tribüne an die bombastischen Aufmärsche, die hier während der nationalsozialistischen Reichsparteitage inszeniert wurden. Es ist eines der wenigen Relikte der Ära von Hitlers Lieblingsarchitekt Albert Speer (1905-1981).
Führerkult und Größenwahn 
Das Reichsparteitagseglände in Nürnberg

ORF/Spiegel TV

Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

65 Jahre nach dem Ende des „Tausendjährigen Reichs“ sind Teile der Anlage baufällig. Wind und Wetter, Rockkonzerte und Autorennen haben vor allem die Hitler-Tribüne auf dem Zeppelinfeld in Mitleidenschaft gezogen. Weil herabfallende Steine Touristen gefährden, wurden dort inzwischen Absperrungen errichtet. 70 Millionen Euro würde die Instandsetzung kosten. Soll den nachfolgenden Generationen das „braune Erbe“ so viel wert sein, fragen sich viele? Dagegen fordern namhafte Experten ausdrücklich den Erhalt des Geländes als Mahnmal für die Verbrechen in deutschem Namen. Es gibt Indizien dafür, dass Hitler sich bereits 1929 entschieden hat, Nürnberg zur „Stadt der Reichsparteitage“ zu machen. Es war in den Zwanziger Jahren die antisemitischste Stadt in Europa. Hinzu kam, dass Nürnberg als Symbol der Größe des deutschen Kaiserreichs im Mittelalter galt, und es war traditioneller Austragungsort für politische Versammlungen. All das versuchten die Nationalsozialisten propagandagerecht für sich zu vereinnahmen als sie an der Macht waren. Im Laufe eines Parteitages von acht Tagen kamen zwischen einer Millionen und anderthalb Millionen Menschen nach Nürnberg. Die Reichsparteitage waren für die Nazis unverzichtbar, weil sie einmal im Jahr der Ort der Selbstinszenierung des Regimes gewesen sind – mit einem gigantischen Propagandaapparat, mit Broschüren und Büchern, Radioaufnahmen und Filmen. Höhepunkt war der Propagandafilm „Triumph des Willens“ der Regisseurin Leni Riefenstahl (1902-2003). SPIEGEL-TV-Autor Michael Kloft hat seltene Filmaufnahmen und eindrucksvolle Fotos von den Bauarbeiten und den Parteitagen gesichtet. Ein wenig bekannter Amateurfilm zeigt das Gelände 1936 sogar in Farbe. Ein Zeitzeuge berichtet über die Atmosphäre während der Parteitage. Propagandaaufnahmen dokumentieren den beispiellosen Führerkult. In der Asservatenkammer des Dokumentationszentrums fanden sich „Führernippes“ und skurrile Pläne für die Gartengestaltung.
Führerkult und Größenwahn 
Das Reichsparteitagseglände in Nürnberg

ORF/Spiegel TV

Aufnahmen von der Tribüne am Parteitagsgelände in Nürnberg

Führerkult und Größenwahn 
Das Reichsparteitagseglände in Nürnberg

ORF/Spiegel TV

Aufnahmen von der Tribüne am Parteitagsgelände in Nürnberg

Dokumentation, 2011

zeit.geschichte

Wien – Hitlers Stadt der Träume

Die Dokumentation beschreibt die gewaltigen Ausbaupläne, die Adolf Hitler in Wien vorhatte – jener Stadt, mit der ihn aus seiner Zeit als Künstler eine starke Hassliebe verband.

Beitrag aus zeit.geschichte: Wien – Hitlers Stadt der Träume, 24.02.2018

Dieses Video darf aus rechtlichen Gründen nur in Österreich wiedergegeben werden. (CH 130.82.28.188 – 2018/2/27 下午3:28:35)

Wien – Hitlers Stadt der Träume

Dokumentation, 2017
Samstag, 24.2.2018, 21.50 Uhr Wh. So 03.05 Uhr, Mo 00.25 Uhr
In seinen Wiener Künstlerjahren zwischen 1907-1913 gewann er Eindrücke, die sein Weltbild prägten. Er bewunderte die historischen Bauten der Ringstraße, während er die Metropole mit ihrem Vielvölkergemisch der Habsburgermonarchie zutiefst verachtete. „Die Stadt ist in meinen Augen eine Perle! Ich werde sie in jene Fassung bringen, die dieser Perle würdig ist!“ verkündete Hitler nach dem Anschluss Österreichs im März 1938. Die Kulturstadt Wien, nach der Eingliederung von 97 niederösterreichischen Gemeinden im November 1938, flächenmäßig zweitgrößte Stadt des Deutschen Reichs sollte das Tor zum Südosten werden, eine gigantische „Drehscheibe Ost“, ein „Hamburg des Ostens“. Errichtet werden sollte unter anderem auch eine Gauhalle für 100.000 Menschen. Es sind Wiens Jahre als NS-Hochburg der Kultur unter den Rivalen Propagandaminister Goebbels und Gauleiter Baldur von Schirach. So gut wie alle der ambitionierten architektonischen Projekte blieben nur NS-Visionen.
Wien – Hitlers Stadt der Träume

ORF/Cinevision

Flakturm wurde unter den Nazis errichtet.

Wien – Hitlers Stadt der Träume

ORF/Cinevision

Jüdischer Friedhof Währing; Jüdische Friedhöfe blieben von der Bautätigkeit der Nazis nicht verschont und wurden teilweise zerstört.

Wien – Hitlers Stadt der Träume

ORF/Cinevision

Stadtplaner Klaus Steiner mit der Zeichnung der geplanten Gauhalle, nach den Plänen von Franz Pöcher.

Film von Anna Sigmund Dokumentation, 2017

Projekt Details

  • Datum 27. Februar 2018
  • Tags Pressearchiv 2018
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