VSCR engagiert sich mit Auslandsdiener-Power in Gabun, Wirtschaftsblatt, 27.01.2005

27.01.2005

Projekt Beschreibung

Die Vienna School of Clinical Research initiiert erste Auslandsdiensstelle in Zentralafrika und setzt dabei auf bestens durchdachtes „Auslandsdiener“ – Konzept Per 10. 12. 2004 wurde vom BMI im Einvernehmen mit dem BMAA eine Auslandsdienststelle am Forschungslabor des Albert Schweitzer Hospitals in Lambaréné (Gabun) genehmigt. Dieses Forschungslabor steht unter der Leitung des Österreichstämmigen Wissenschaftlers Prof. Peter Kremser und wird als Zentrum für die Realisierung von Kursen der Vienna School of Clinical Research (VSCR) für hochqualifizierte afrikanische Mediziner fungieren. In diesem künftigen Kompetenzzentrum für Medizinerfortbildung im Bereich der klinischen Forschung in Afrika werden vor allem die „poverty related diseases“ (Aids, Malaria, Tuberkulose) im Mittelpunkt stehen. Mit dem Kampf gegen diese drei Krankheiten wird gleichzeitig massiv und nachhaltig gegen die Armut in dieser Region vorgegangen. Das VSCR-Kompetenzzentrum agiert weiters als „flying school“ und organisiert auch in anderen afrikanischen Ländern Fortbildungskurse im Bereich der klinischen Forschung. Als erster „Auslandsdiener“ wird vom 1. 4. 2005 bis zum 31. 5. 2006 der seit 2003 bei der VSCR tätige, bestens ausgebildete Markus Gmeiner in Lambaréné agieren. Weitere Auslandsdiener werden folgen; sie werden über die Trägerorganisation nach § 12b Zivildienstgesetz „Verein für Dienste im Ausland“ entsandt und von der VSCR umfassend nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ ausgebildet. Darüber hinaus unterstützen die Auslandsdiener die klinischen Forschungsaktivitäten im Albert Schweitzer Hospital durch dokumentarische, archivarische und andere administrative Arbeiten sowie durch Patiententransporte u. ä. Seit ihrer Gründung im Jänner 2001 haben bereits rund 1200 Ärztinnen und Ärzte sowie Entscheidungsträger der Gesundheitsbehörden und Ethikkommissionsmitglieder aus Europa, dem Mittleren Osten sowie Afrika ihre postgraduale Ausbildung im Bereich der Klinischen Forschung in der VSCR absolviert. Ermöglicht wurde dies durch die maßgebliche Unterstützung namhafter Sponsoren sowohl aus dem öffentlichen (Stadt Wien, Europäische Kommission, BM:BWK, Deutsches Wissenschaftsministerium) wie auch aus dem privaten Bereich (Eli Lilly & Company, Boehringer-Ingelheim, Sanofi-Aventis = Impact Malaria, Hotel Intercontinental, Bank Austria Creditanstalt) sowie dank der Zusammenarbeit mit 15 internationalen Universitäten. Diese Sponsoren und Know-how-Träger garantieren für bedeutende Umwegrentabilität in allen Bereichen. Naturgemäß kann dieser Effekt dank weiteren Netzwerkpartnern noch wesentlich gesteigert werden, weshalb bereits weitere Institutionen und Unternehmen aktive Kooperationen mit der VSCR in Form von Sponsorpaketen, Fellowships oder einmaliger Beiträge diskutieren. Die Aktivitäten in Gabun sind ein wesentlicher konkreter Anlass für erfolgversprechende Partnerschaften, handelt es sich doch bei der Zusammenarbeit des Vereins für Dienste im Ausland mit der VSCR um einen der wenigen nachhaltigen sozialen Beiträge vor Ort in Zentralafrika. Denn besser ausgebildete Forscher optimieren die klinische Forschung, wodurch das Risiko der in Studien eingeschlossenen Patienten so gering wie möglich gehalten wird. Dadurch können auch die ethischen Grundsätze garantiert und neue Therapieformen rascher zur Verfügung gestellt werden. Vienna School of Clinical Research, 1031 Wien, Kölblgasse 10, Tel.: 01/713 40 51-0, Fax-DW: -99, E-Mail: , Ansprechpartner: Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Eichler, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Klech, Mag. Christa Janko www.vscr.at Quelle: http://www.wirtschaftsblatt.at/cgi-bin/page.pl?id=387560&

Projekt Details

  • Datum 17. September 2016
  • Tags Pressearchiv 2005

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