VP-Brinek gegen Einschränkung bei Gedenkdienst, Der Standard

21.04.2000

Projekt Beschreibung

Der Online Standard 21. April 2000

VP-Brinek gegen Einschränkung bei Gedenkdienst


Finanzierung über eine Art Stipendium vorstellbar

Wien – Die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Gertrude Brinek will sich bei Innenminister Enst Strasser (V) dafür einsetzen, dass es im Zuge der Zivildienst-Einsparungen zu keinen Einschränkungen beim Gedenkdienst kommt. Zur weiteren Finanzierung dieses Dienstes schlug sie am Freitag in einer Aussendung eine Art von Stipendium bis zu 8.000 Schilling vor. „Eine merkliche Reduzierung des Entgelts würde die Arbeit dieser jungen Menschen ernstlich gefährden. Das darf nicht sein“, so Brinek. Sie hoffe auf eine „sinnvolle und möglichst uneingeschränkte“ Fortsetzung des Gedenkdienstes, von dem Österreich international sehr profitiert und an Ansehen und moralischem Gewicht gewonnen habe. Die besondere Unterstützung der „aktiv an dieser bedeutenden Tätigkeit mitarbeitenden jungen Menschen“ sei auch deshalb gerechtfertigt, da ihr Dienst zwei Monate länger als der reguläre Zivildienst dauert. Die von ihr vorgeschlagene Art von Stipendium ermögliche die Finanzierung des Gedenkdienstes unabhängig von der Zivildiener-Entlohnung, so Brinek. Das Innenministerium hatte am Donnerstag betont, dass das Sparprogramm beim Zivildienst mit dem Gedenkdienst in diesem Jahr nichts zu tun habe.

Projekt Details

  • Datum 2. Juli 2016
  • Tags Pressearchiv 2000

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