Viele positive Reaktionen, doch kein Geld für Dienst in Holocaust-Gedenkstätten, Tiroler Tageszeitung, 24.07.1992

24.07.1992

Projekt Beschreibung

Viele positive Reaktionen, doch kein Geld für Dienst in Holocaust-Gedenkstätten INNSBRUCK. „Wir brauchen nicht nur Zusagen, sondern Geld auf dem Konto“, faßt der Innsbrucker Politologe Dr. Andreas Maislinger – trotz gegenteiliger Meldungen immer noch Leiter des Vereins „Gedenkdienst“‚ – den Stand der Dinge zusammen. Derzeit gebe es zwar jede Menge positiver Reaktionen – vor allem aus dem Ausland – für das Projekt, jedoch wenig konkrete Ansätze, wie es zu finanzieren sei. Ziel des Vereines ist es Österreichischen Zivildienern die Möglichkeit zu geben, ihren Dienst in einer ausländischen Holocaust- Gedenkstätte abzuleisten. Erster Zivildiener wird der Tiroler Mag. Georg Mayer sein, der am 1. September seinen Gedenkdienst im Museum Auschwitz. Birkenau antreten wird. Bisher liegt lediglich vom Zentralausschuß der Österreichischen Hochschülerschaft die Zusage einer Spende in Höhe von 10.000 Schilling vor. Demnach ist Maislinger optimistisch, daß Mayers Gedenkdienst finanzierbar sein wird. Es gebe „Signale“ von verschiedenen Seiten, den Gedenkdienst zu unterstützen. Maislinger rechnet pro Mann mit Kosten von rund l00.000 Schilling für den einjährigen Gedenkdienst – abhängig davon, in welchem sich die Gedenkstätte befindet. Informationen zum Gedenkdienst erteilt Andreas Maislinger, Tel. 05 12/29 10 87. Wer den Verein durch Spenden fördern will, kann dies: Bei der Tiroler Sparkasse, Zweigstelle Wilten. Kontonummer 0200-106 359.

Projekt Details

  • Datum 14. August 2016
  • Tags Pressearchiv 1992

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