Salzburger Nachrichten – 20. September 2002 / 10 Jahre Auslandsdienst

20.09.2002

Projekt Beschreibung

10 Jahre Auslandsdienst 1992 trat der erste Österreicher seinen Gedenkdienst in Auschwitz an. Heute entsenden bereits 20 Trägervereine Zivildienstpflichtige. SALZBURG (SN-epi). Neuerdings wurde eine Friedensdienststelle in Hiroshima genehmigt, ebenso eine Gedenkdienststelle in Shanghai – eine Stadt, in die viele Österreicher vor dem Nazi-Regime geflüchtet sind. Schon länger anerkannt ist das „Roma Human Rights Center“ in Budapest. “ Dieses neue Zentrum erlangt umso mehr an Bedeutung, als wir im Zuge der Osterweiterung einige Millionen Roma in der EU haben werden und uns die Frage stellen müssen, wie man mit diesen Menschen umgeht“, sagt Andreas Maislinger. Das Engagement des Salzburger Politologen ist ungebrochen. Auf seine Initiative hin entstand im Jahr 1992 der Auslandsdienst. Heute leitet Maislinger den bei weitem größten Verein für Auslandsdienst. Auch in Zukunft möchte er noch einiges auf die Beine stellen. So soll eine Art Alumni-Netzwerk all derer entstehen, die Freiwilligenarbeit im Ausland geleistet haben – einschließlich Entwicklungshelfer und UNO-Soldaten. Nur durch Offenheit in alle Richtungen konnte sich der „Verein für Dienste im Ausland“ ausweiten. Sowohl im geographischen Sinn – man ist heute in allen Erdteilen, von Argentinien bis Japan, aktiv -, als auch von der Aufgabenstellung her: Was mit reinem Gedenkdienst an Holocaust-Zentren begann, umfasst heute auch Sozialdienst – z. B. die Arbeit mit Straßenkindern – und Friedensdienst mit Schwerpunkt Menschenrechtsarbeit.

Projekt Details

  • Datum 16. Juni 2016
  • Tags Pressearchiv 2002

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