Österreichischer Auslandsdienst: Am Montag Treffen mit Bundesregierung zur Zukunft des Gedenkdienstes, Österreichischer Auslandsdienst

29.06.2018

Projekt Beschreibung

Österreichischer Auslandsdienst: Am Montag Treffen mit Bundesregierung zur Zukunft des Gedenkdienstes

Am Montag findet das angekündigte Gespräch zwischen den beiden Gedenkdienst-Trägervereinen Österreichischer Auslandsdienst und Verein Gedenkdienst und der Bundesregierung zur Zukunft des Gedenkdienstes statt. Gemeinsam mit Bundesministerin Beate Hartinger-Klein und Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal soll die Zukunft des Gedenkdienstes gesichert werden. Dafür schlagen die Trägervereine eine ausreichende Finanzierung des Gedenkdienstes und eine bessere Unterstützung in der Ausbildung und Betreuung vor. Der Verein Österreichischer Auslandsdienst wird jedenfalls auch in Zukunft Gedenkdienerinnen und Gedenkdiener entsenden.
Der Verein Österreichischer Auslandsdienst hat seit 1998 335 Gedenkdienerinnen und Gedenkdiener entsendet und ist anerkannter Träger für den Gedenk-, Friedens- und Sozialdienst im Ausland. Die Arbeit wird von Einsatzstellen auf der ganzen Welt als starkes gesellschafts- und außenpolitisches Zeichen der Republik Österreich geschätzt. Einrichtungen wie das „Sarah and Chaim Neuberger Holocaust Education Centre“ in Toronto oder das „Jewish Holocaust Centre“ in Melbourne haben ihre Wertschätzung unserer Arbeit in Briefen an Bundeskanzler Sebastian Kurz kundgetan. „Für den Verein Österreichischer Auslandsdienst ist die Entsendung von Gedenkdienerinnen und Gedenkdienern auch in Zukunft gesichert, wir möchten aber die Bedingungen verbessern. Wir plädieren für eine Erhöhung der individuellen Förderung und eine bessere Unterstützung in der Ausbildung und Betreuung von Freiwilligen. Dafür haben wir gemeinsam mit dem Verein Gedenkdienst einen Vorschlag unter dem Titel ‚Die Zukunft des Gedenkdienstes sichern‘ an die Bundesregierung übermittelt“, so Daniel Haim, Finanzreferent des Vereins Österreichischer Auslandsdienst und Gedenkdiener am Auschwitz Jewish Center 2014.
„Wir freuen uns, am Montag mit der Bundesregierung über die Zukunft des Gedenkdienstes zu sprechen. Am Dienstag werden die 34 Gedenkdienerinnen und Gedenkdiener unseres Jahrgangs 2018 von Bundespräsident Alexander Van der Bellen verabschiedet. Wie haben bereits viele Interessierte für einen Gedenkdienst bis 2023 ausgewählt. Für diese jungen engagierten Menschen wollen wir bessere Möglichkeiten schaffen, einen Gedenkdienst zu leisten“, betont Dr. Andreas Maislinger, Gedenkdienst-Gründer und Vorsitzender des Vereins Österreichischer Auslandsdienst.

Projekt Details

  • Datum 4. Juli 2018
  • Tags Pressearchiv 2018
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