Neues Alternativprojekt mit Katholischer Jugend Arbeit für den Frieden, Kurier Tirol

08.02.1989

Projekt Beschreibung

„Der österreichische Zivildienst kann keine Alternative zum Militär sein“, meint Andreas Maislinger, Assistent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Wenn er die sinnvolle Arbeit beim Roten Kreuz auch unterstreich und lobend erwähnt, so ist das für Maislinger aber nicht ausreichend. Seit Jahren versucht er seine neue Idee durchzusetzen: Zivildienst in einer Gedenkstätte. Das politische Ziel, das dahintersteckt: Österreichische Zivildiener sollen als „kleine Botschafter“ im Ausland ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung setzen. Eine Idee, deren Realisierung noch auf sich warten läßt. Nun hat sich dem Projekt auch die Katholische Jugend angeschlossen. „Für uns war die Motivation und die Notwendigkeit für einen Zivildienst in Gedenkstätten – etwa bei der Anne-Frank-Stiftung in Amsterdam – einfach gegeben“, meint Klaus Heidegger als Sprecher der Katholischen Jugend. Bei der derzeitigen politischen Konstellation sei es aber schwierig, eine solche Idee in die Tat umzusetzen. „Die Idee ruht, wir geben sie aber nicht auf“, resümiert Heidegger den derzeitigen Stand der Dinge. Nachdem der Andrang beim freiwilligen sozialen Jahr groß ist, rechnen Maislinger und Heidegger damit, daß es genügend Interessenten für ein „Friedensjahr“ mit möglicher Zivildienst- Anrechnung geben könnte. MONI BRÜGGELLER

Projekt Details

  • Datum 5. Juli 2016
  • Tags Pressearchiv 1979 - 1990

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