Eine Alternative für den Wehrdienst, Wann & Wo

11.04.2001

Projekt Beschreibung

Wann & Wo (Vorarlberg) 11. April 2001 Eine Alternative für den Wehrdienst Der Auslandsdienst bietet interessante, kaum bekannte Möglichkeiten für junge Leute. Wer sich weder mit dem Gedanken anfreunden kann, den Wehrdienst abzuleisten noch einen Zivildienst zu absolvieren, dem bietet sich die, bisher leider relativ unbekannte Variante des Auslandsdienstes. 14 Monate im Ausland zu verbringen klingt zwar sehr interessant, aber man sollte bedenken, dass auch eine Menge Arbeit und Vorbereitungszeit dahinter steckt. Dies gilt besonders, wenn man sich für Sozialdienst entscheidet. „Hier bekommt man die Möglichkeit, beispielsweise nach Südamerika oder China zu reisen und dort mit Straßenkindern zu arbeiten. Wer sich für ein solches `Abenteuer´ entscheidet, muss aber ein Jahr zuvor in einer Trägerorganisation arbeiten“, informiert Manfred Walser, Mitarbeiter beim Verein für Dienste im Ausland. Organisationen Im Ländle In Vorarlberg wären solche Organisationen im Pfarrheim in Frastanz, beim Verein für Dienste im Ausland oder beim Verein für Gedenkdienst zu finden. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, den Auslandsdienst abzuhalten. Den eben erwähnten Sozialdienst, den Gedenkdienst, oder den Friedensdienst. Der Gedenkdienst beschäftigt sich mit den Verbrechen des Holocaust. Die Partnerorganisationen des Vereins für Dienste im Ausland sind verschiedene Gedenkstätten weltweit. Als Beispiele wären hier nur das „Simon Wiesenthal Center-Museum of Tolerance“ in Los Angeles, das „Yad Vashem“ in Jerusalem, oder die „Fondation pour la Mémoire de la Déportation“ in Paris zu nennen. Friedensdienst in Jerusalem Die dritte Möglichkeit, der Friedensdienst, wird meistens in Jerusalem abgeleistet. Hier gibt es eine Zusammenarbeit mit den Organisationen „Alternative Information Center“ in Jerusalem und der „Palestinian Society for the Protection of Human Rights“. Finanziert wird der Auslandsdienst vom Bundesministerium für Inneres. Gutes Image für Österreich Der Nutzen für den Staat besteht darin, dass das Ansehen und Image Österreichs im Ausland gestärkt wird, weil man sich an Projekten beteiligt, die sich an Projekten beteiligt, die sich gegen Antisemitismus, Rassismus und für soziale Hilfe in anderen Staaten einsetzt. Der Auslandsdienst wird immer beliebter und es gibt mehr junge Leute, die sich auf diese anspruchsvolle Arbeit einlassen. Der Verein für Dienste im Ausland ist die größte überparteiliche Trägerorganisation, die es ermöglicht als Alternative zum Wehr- und Zivildienst in Österreich den Zivildienst im Ausland zu absolvieren. Zu derzeit 42 Partnerorganisationen in 22 verschiedenen Ländern werden jährlich etwa 100 junge Österreicher zur Ableistung eines 14-manatigen Gedenk-, Sozial-, oder Friedensdienstes entsandt. Interessenten kommen aus allen Regionen Österreichs, wobei prozentuell die meisten Auslandsdiener aus Vorarlberg kommen. Der Gedenkdienst beschäftigt sich mit dem Holocaust. Die Partnerorganisationen des Vereins für Dienste im Ausland sind verschiedene Gedenkstätten weltweit. So zum Beispiel Yad Vashem in Jerusalem, das Simon Wiesenthal Center – Museum of Tolerance in Los Angeles oder die Fondation pour la Mémoire de la Déportation in Paris. Die Partnerorganisationen für den Sozialdienst sind beispielsweise das Amarita Institute of Medical Sciences in Kochi (Indien), oder die Kenya Water for Health Organisation in Nairobi. Der Friedensdienst arbeitet derzeit mit den beiden NGOs Alternative Information Center in Jerusalem und der Palestinian Society for the Protection of Human Rights and the Environment ebenfalls in Jerusalem zusammen. Für weitere Informationen: https://www.auslandsdienst.at Autor: Ingmar Jochum

Projekt Details

  • Datum 5. Juli 2016
  • Tags Pressearchiv 2001

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