Dr. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, äußert sich im Interview zum Gedenkdienst, Oberösterreichische Nachrichten

12.01.2013

Projekt Beschreibung

OÖN, 12.01.2013
Dr. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, äußert sich im Interview zum Gedenkdienst:
http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/-In-Oesterreich-hat-sich-viel-verbessert;art58,1041724
Haben Sie das Gefühl, dass in Österreich genügend getan wird, um die Geschichte des Holocaust aufzuarbeiten, die Erinnerung daran wachzuhalten? Beim Auslands-Gedenkdienst kürzt die Regierung beispielsweise laufend die Mittel.
Danielle SperaIn Österreich ist mit Bundeskanzler Franz Vranitzky Anfang der 1990er Jahre – spät, aber doch – mit der grundlegenden Aufarbeitung der Vergangenheit begonnen worden. In den späten 1970er Jahren hat Österreich nach dem Vorbild von Deutschland begonnen, sich im Schulunterricht mit der jüngeren Vergangenheit auseinanderzusetzen. Davor hat der Geschichtestoff an den Schulen meist mit dem Beginn der Ersten Republik 1918 geendet. Das Unterrichtsministerium bemüht sich mit spannenden Initiativen, die Erinnerung aufrechtzuerhalten. Wenn Sie den Gedenkdienst ansprechen, so ist dies eine herausragende Initiative, die eine große Wirkung gezeigt hat. Hier Budgets zu kürzen, ist kein guter Weg. Ich engagiere mich in diesem Bereich, damit diese Einrichtung erhalten bleiben kann.

Projekt Details

  • Datum 6. Juli 2016
  • Tags Pressearchiv 2013

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