Der Staatsschutz im Kampf gegen ein Modegeschäft?, alpen-donau.info

02.06.2009

Projekt Beschreibung

Der Staatsschutz im Kampf gegen ein Modegeschäft?
  Braunau: In der Geburtsstadt Adolf Hitlers nicht unweit der Grenze zu Bayern, wurde letztes Jahr ein Textilgeschäft eröffnet. Das ist keine Nachricht wert möchte man denken…. Aber in diesem Geschäft werden Textilien der Marke „Thor Steinar“ verkauft. Da sich diese Marke bei systemkritischen Jugendlichen und Polizeibeamten zunehmender Beliebtheit erfreut, rief das wie bestellt die Antifaschisten auf den Plan. Der Pöbel von der Kommunistischen Jugend – KJÖ hat sogar das Thema der diesjährigen „Führergeburtstagsdemo“ um den „Kampf gegen Thor Steinar“ erweitert. Da Antifaschisten immer geleitet werden und nichts selbstbestimmt in die Hand nehmen können, war klar es gibt einen Grund für das Engagement gegen den Laden. In der Systempresse heißt es dazu: „An dem Mietobjekt am Kirchenplatz in Braunau ist der Verein Österreichischer Auslandsdienst interessiert. ‘Wir wollen in Braunau ein Vereinslokal beziehen, weil es ein Ort mit historischem Symbolcharakter ist’, sagt Andreas Maislinger, Gründer des Vereins, der für Zivildiener Gedenkdienste im Ausland organisiert.“ Im Bild Maislinger mit der Wahljüdin und Menschenjägerin Beate Klarsfeld. Zeige mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist. Was macht nun dieser dubiose Verein? Die Möglichkeit eines Auslandsdienstes wurde durch die Initiative von Dr. Andreas Maislinger 1992 ins Leben gerufen. Andreas Maislinger ist es gelungen, seine Idee mit Unterstützung des damaligen Innenministers Dr. Franz Löschnak, des Szymon Wizenthal und seines Doktorvaters Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka zu verwirklichen. Am 1. September 1992 konnte der Tiroler Georg Mayer als erster Gedenkdiener seinen Dienst im Museum Auschwitz-Birkenau antreten. Seitdem dürfen antifaschistische Wehrpflichtige ihren Wehrersatzdienst im Ausland abdienen. Daß es sich dabei um für die Allgemeinheit nutzlosen Tätigkeiten handelt liegt auf der Hand. In einer Selbstbeschreibung heißt es dazu: „Ein Gedenkdiener befasst sich mit den Opfern des Nationalsozialismus mit besonderer Berücksichtigung jüdischer Verfolgter. Die Arbeit an den zahlreichen Holocaust-Gedenkstätten auf der ganzen Welt besteht hauptsächlich aus der Gestaltung und Organisation von Führungen und Vorträgen an Universitäten und Schulen sowie Gesprächen mit Zeitzeugen und deren Dokumentation, um ihre Erfahrung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Diese intensive Beschäftigung ermöglicht dem Gedenkdiener einen tiefen Einblick in diese komplexe Thematik und erlaubt es ihm gleichzeitig seinen persönlichen Beitrag zu einer wichtigen Initiative zu leisten.“ Worin die Wichtigkeit dieser Initiative liegen soll, bleibt naturgemäß offen. Die Republik Österreich stellt dem Auslandsdienst-Trägerverein über den “Verein zur Förderung der Auslandsdienste i.S. des § 12b Zivildienstgesetz – Auslandsdienst Förderverein” ein Budget zur Verfügung. Jeder finanzierte Auslandsdiener wird mit 10 000 Euro gefördert. „Durch diese beschränkten Geldmittel ist es daher nicht jedem Interessierten möglich, einen Auslandsdienst zu leisten.“, heißt es beim Verein Gedenkdienst. Im Auftrag der Hintergrundmächte hat nun eine Immobilienfirma eine Räumungsklage gegen das „Thor Steinar“ Geschäft eingebracht. Laut Systempresse liegt der Akt zur Prüfung beim Verfassungsschutz (sic!). Erst danach will die Justiz über die Kündigung entscheiden. Das die antifaschistische Justiz sich einer weisungsgebundenen Behörde bedient um Recht zu sprechen, läßt den antidemokratischen Charakter der Republik einmal mehr offenkundig zu Tage treten.

Projekt Details

  • Datum 14. Juni 2016
  • Tags Pressearchiv 2009

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