Dominik
Pletzer, Endbericht Seite
Endbericht
über den Dienst im Ausland gemäß §12 ZDG (Sozialdienst)
zur Vorlage beim
Bundesministerium für Inneres
Abteilung IV / 9
Landstraße Hauptstraße 169
A-1030 Wien
Einsatzstelle |
Finca Sonador CEDROApd. 292 Roca y Boloña 271 8000 San Isidro de El General San Antonio - Miraflores Puntarenas, COSTA RICA Lima 18, PERÚ Tel.: +506 – 7714239 Tel.: +511 - 4466682 |
Trägerorganisation |
Österreichischer AuslandsdienstA-6020 Innsbruck, Hutterweg 6 |
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Auslandsdiener Zivildienstbescheid Nr. Zivildienstbescheid vom Geburtsdatum |
Dominik Pletzer274535/1-III/7/ZDF04 15.01.2004 25.10.1985 |
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Heimatadresse |
A-6170 Zirl, Goasserweg 9 Tel.: 05238/93262 Email: dominik_pletzer@gmx.at |
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Dienstzeitraum |
01.02.2006 – 31.01.2007 |
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Berichtszeitraum |
01.02.2006 – 31.01.2007 |
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Urlaubstage während des Berichtszeitraumes |
28 Tage: 10.7. 11.7. 12.7. 13.7. 14.7. 28.8. 29.8. 30.10. 31.10. 2.11. 3.11. 6.11. 7.11. 8.11. 9.11. 10.11. 18.12. 19.12. 20.12. 21.12. 22.12. 15.1. 16.1. 17.1. 18.1. 19.1. 25.1. 29.1. |
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Wöchentliche Auslastung |
40 Stunden |
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Seitenanzahl |
Deckblatt + 143 Seiten |
Inhaltsverzeichnis
Finca Sonador
Stellenbeschreibung
Haupteinsatzgebiete laut Stellenanerkennungsbescheid
Detaillierte Tätigkeitsbeschreibung
3.1. Arbeit am Feld
3.2. Mathematik-Nachhilfe für „Maestro en Casa“-Schüler
Englischunterricht
3.4. Wasserleitung
3.5. Koordination von Freiwilligen
3.6. El Semillero
3.7. Frauengruppe
3.8. Dorfzeitung „Lora Mai“
3.9. Tourismuscomité
3.10. E-mail
3.11. Hilfsbedürftige Familien
3.12. UNAPROA
3.13. Dorfschule
4. Wöchentliche Auslastung
Cedro
Stellenbeschreibung
Haupteinsatzgebiete laut Stellenanerkennungsbescheid
Detaillierte Tätigkeitsbeschreibung
3.1. Büro-, Archivierungs- und Übersetzungsarbeiten
3.2. Organisation und Durchführung von Messen und Workshops
3.3. Organisation und Durchführung von Vorträgen
3.4. Straßenkinderarbeit
3.5. Förderung von Jugendgruppen
Wöchentliche Auslastung
Finca Sonador
Stellenbeschreibung
Die Finca Sonador mit dem Dorf Longo Mai befindet sich in der Provinz Puntarenas im Süden von Costa Rica an der Interamericana zwischen den Städten San Isidro und Buenos Aires.
Dieses Projekt wurde von der Kooperative Longo Mai in Frankreich im Jahr 1979 als Flüchtlingsprojekt gestartet. Flüchtlinge aus dem Bürgerkrieg in Nicaragua wurde Land zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt. Nach Ende dieses Krieges kehrten die Nicaraguaner in ihre Heimat zurück und wurden durch Flüchtlinge aus El Salvador ersetzt. Neben den Kriegsflüchtlingen siedelten sich auch costaricanische Armuts-flüchtlinge und in den letzten Jahren auch Indigene im Dorf an. Somit zählt das Dorf heute ca. 400 Einwohner. Ungefähr die Hälfte sind Salvadorianer und die andere Hälfte Costaricaner (Indigene dazugerechnet). Von den Nicaraguanern sind nur einige wenige Familien zurückgeblieben.
Die Bewohner von Longo Mai leben hauptsächlich von der Landwirdschaft. So wird zum Verkauf Zuckerrohr und Kaffee und zum Eigengebrauch Mais, Yucca und Reis angebaut. Das bewirtschaftete Land verbleibt dabei im Besitz der Europäischen Kooperative Longo Mai. Der Bewirtschafter hat ein langfristiges Nutzungsrecht, eine Maßnahme, die eine Zerstückelung des Projektgebiets und eine weitere Ausbreitung der angrenzenden Ananasplantagen verhindern soll. Auch werden von einigen Familien Schweine und Kühe gehalten und von den jüngeren Bewohnern wird vermehrt Arbeit außerhalb der Finca gesucht. Neben diesem landwirtschaftlichen Einkommen spielt aber auch der Tourismus eine wichtige finanzielle Rolle für die Einwohner. Hauptsächlich Jugendliche kommen für einen längeren Zeitraum (bis zu einem Jahr) in das Dorf, um am Leben der Familien teil zu haben. Sie wohnen in einem Gästezimmer einer Familie und helfen in der Landwirschaft, in der Schule und zu Hause mit. Die Miete von 7 Dollar pro Tag für Unterkunft und Essen wird direkt an die Familie gezahlt, wobei 0,2 Dollar an das Tourismuscomité für kommunale Projekte abgegeben werden. Dieser touristische Ansatz (Kulturaustausch auf gleicher Ebene, sehr hoher Anteil der lokalen Bevölkerung an der finanziellen Wertschöpfung bei geringem Risiko) wurde vom deutschen Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. mit dem TO DO! 2004 – Preis für sozial verantwortlichen Tourismus ausgezeichnet.
In Longo Mai gibt es keinen Bürgermeister oder eine andere staatliche Institution zur Leitung des Dorfes. Für die Allgemeinbedürfnisse, wie Instandhaltung der Straße, Wasserversorgung, Tourismus oder Erhaltung der Schule sind die jeweiligen Comités, Gruppen von freiwilligen Dorfbewohnern, zuständig. Außerdem findet einmal pro Jahr eine Generalversammlung statt, in der sich das gesamte Dorf versammelt und die einzelnen Comités ihre Projekte und Pläne vorstellen.
Haupteinsatzgebiete
Mithilfe und Beratung bei landwirtschaftlichen Wald- und Wasserschutzaktivitäten,
Aufbau genossenschaftlicher und kommunaler Einrichtungen,
Betreuung bzw. soziale Hilfestellung für die Flüchtlings- und ehemals landlosen Bauernfamilien.
Detaillierte Tätigkeitsbeschreibung
3.1. Arbeit am Feld
Sobald die Buben im Alter von 12 Jahren die Grundschule abgeschlossen haben, arbeiten die meisten mit ihren Vätern in der Landwirtschaft. Für mich war es deshalb auch sehr wichtig mit den Leuten auf das Feld mitzugehen und die harte Arbeit mit ihnen zu teilen. So lernte ich die einzelnen Dorfbewohner kennen und wurde von ihnen respektiert. Deshalb behielt ich mir diese Arbeit über den gesamten Zeitraum bei.
Die Kaffeeernte ist zur Trockenzeit eine angenehme Arbeit. Man kommt zwar mit einigen Mosquitostichen und Kratzern vom Kaffeepflücken zurück, aber die Arbeit wird singend und plaudernd in größeren Gruppen verrichtet und ist körperlich nicht allzu anstrengend.
Die Arbeit für Zuckerrohr hingegen wird besser bezahlt, aber ist dafür eine schweiß-treibende Arbeit. Zuerst muss das Zuckerrohr mit einer Machette per Hand geschnitten und dann auf einen Anhänger aufgeladen werden. Dabei werden jeweils Bündel von 60 kg oder mehr auf die Schulter genommen und pro Tag und Person ungefähr 3 Tonnen verladen.
Diese Arbeiten werden in der Trockenzeit verrichtet bzw. gibt es beim Kaffee eine zweite, nicht so bedeutende Ernte in der Regenzeit. Über das restliche Jahr hinweg muss das Feld wieder urbar gemacht werden.
Diese Arbeit war für mich von großer Bedeutung, da sie mir zeigte, wie schwierig es sein kann, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
3.2. Mathematik-Nachhilfe für „Maestro en Casa“-Schüler
In Longo Mai gibt es eine große Anzahl von vorzeitigen Schulabgängern. Die männ-lichen Jugendlichen bevorzugen meist landwirtschaftliche Arbeit. Außerdem ist der Weg zur Schule weit. Der Bus fährt schon um 5 Uhr in der Früh ab. Eine Alternative dazu ist das sogenannte „Maestro en Casa“, eine Matura, auf die man sich zu Hause vorbereiten kann. Dieses System funktioniert recht gut, nur ist es sehr schwierig sich Mathematik selbst beizubringen. Für einen Nachhilfelehrer steht kein Geld zur Ver-fügung. Deshalb bot ich den Schülern meine Hilfe an. Ich hatte 1 bis 3 SchülerInnen, mit denen ich mich so gut es möglich war bis zu viermal pro Woche traf und sie so auf ihre Prüfung vorbereitete.
3.3. Englischunterricht
In der Grundschule von Longo Mai wird kein Englischunterricht angeboten und später ist dieses Fach der Hauptgrund für einen Schulabbruch. Deshalb wird von den meisten Freiwilligen in irgendeiner Form Englisch unterrichtet. Ein großes Problem ist aber, dass es keine Vorlagen gibt und die Freiwilligen kommen und gehen. Somit verbleibt mit einem Freiwilligen, welcher seine Heimreise antritt, oft Unklarheit über den schon absolvierten Lehrstoff. Eine Freiwillige und ich übernahmen die Koordination des Englischunterrichts. Ich holte mir Informationen über Interesse und Stand der Englischkenntnisse, bildete Gruppen und wies jeder Gruppe einen „Lehrer“ zu. Weiters schrieben wir anhand der „You and Me“ Englischbücher, welche an den österreichischen Schulen verwendet werden, ein Konzept mit Themen, welche die Jugendlichen betreffen. Ich übernahm zwei Gruppen, mit denen ich jeweils dreimal pro Woche eineinhalb Stunden Englisch in Konversation und Grammatik übte.
3.4. Wasserleitung
Die Wasserversorgung wird durch eine Quelle oberhalb des Dorfes ermöglicht. Durch das Dorf führt eine „Mutterwasserleitung“, von der sich nach links und rechts zu den Häusern Leitungen abzweigen. Durch die zunehmende Einwohnerzahl des Dorfes reichte diese eine Hauptleitung nicht mehr aus, um alle Bewohner immer mit Wasser zu versorgen und bei Reparaturen musste immer die gesamte Leitung abgedreht werden. Deshalb wurde vom Wassercomité beschlossen, eine zweite Hauptleitung zu legen. Die Hauptarbeit, einen Graben parallel zur ersten Leitung auszuheben, war eine sehr mühsame Arbeit, da Wurzelwerk und Steine die Arbeit erschwerten. Das Legen der Leitung verlief aber schnell und ohne Probleme. Die Wasserversorugung der Dorfbewohner konnte somit abgesichert werden.
3.5. Koordination von Freiwilligen
Freiwillige oder andere Touristen kommen und gehen, die Auslandsdiener gab es aber schon über einige Jahre hinweg. Man wusste immer, wer wann kommen würde. Außerdem sind die Auslandsdiener diejenigen, die am längsten auf der Finca bleiben. Deshalb war die Koordination der Freiwilligen auch eine wichtige Arbeit von mir. Neuankömmlinge wurden stets herzlich empfangen und in das gesamte Projekt Finca Sonador eingeführt. Sie wurden über laufende, anstehende oder sinnvolle Projekte informiert und in diese miteingeschlossen. Dazu gab es wöchentliche Sitzungen der gesamten Freiwilligen, in denen über die Projekte gesprochen und Erfahrungen ausgetauscht wurden. Ich war auch stets über alle Projekte informiert, wodurch die meisten Projekte weitergeführt werden konnten.
3.6. El Semillero
Das Ziel des Projektes „El Semillero“ ist die Pflanzenvielfalt zu erhalten. Dafür werden Samen und Setzlinge von seltenen Pflanzen gesucht und in geschützten Verhältnissen großgezogen, um sie später wieder auszusetzen oder zu verkaufen.
Doña Maritza ist die Leiterin dieses Projektes im Dorf. In ihrem Garten steht die Baumschule des Projektes. Diese brannte aber im Feber 2006 vollkommen ab. So half ich ihr, diese wieder aufzubauen und zu vergrößern. Mit einfachen Mitteln (Holz, Plastikplane) bauten wir ein „Gewächshaus“. Durch fruchtbare Erde aus dem Wald konnten einige Setzlinge überleben bzw. wurden neue Samen gepflanzt.
3.7. Frauengruppe
In der costaricanischen Landbevölkerung ist das Cliché „Frauen und Küche“ noch sehr stark vertreten. Frauen verlassen kaum das Haus und sind nur für den Haushalt zuständig. Im Gegensatz dazu hat sich in Longo Mai eine Gruppe von Frauen (und einigen wenigen Männern) zusammengeschlossen, die umsatzfähige Produkte, wie z.B. Shampoo, Heilkräuter, herstellt.
Ein weiteres Projekt war, einen Obst- und Gemüsegarten anzulegen. Die Hälfte des Ertrages soll die Frauengruppe selbst verwenden dürfen, die andere Hälfte soll der Schule zur Verfügung gestellt werden, um einerseits für ein gesünderes Essen zu sorgen und andererseits die monatlichen Schulkosten etwas zu senken.
Das Hauptprojekt war die Gründung einer kleinen „Fabrik“ für Marmelade, Brot etc. Aus den geernteten Früchten soll Marmelade für den Verkauf im Dorf und den Markt in der nächstgelegenen Stadt erzeugt werden. Das Projekt wurde von Weid, einem US-amerikanischen Bauer und seiner Frau geleitet. Die restlichen Frauen halfen in Dreiergruppen im Rotationsprinzip mit. Ich war drei- bis viermal pro Woche an dieser Arbeit beteiligt. Wir mussten ein ebenes Loch ausheben, den Grund betonieren, die Wände aufziehen, das Dach aufsetzen und den Boden legen. Beim Abschluss der Arbeiten konnte ich leider nicht mehr helfen, da meine Zeit in Longo Mai vorbei war.
3.8. Dorfzeitung „Lora Mai“
Die Dorfzeitung „Lora Mai“ wurde von zwei Freiwilligen als Projekt begonnen. Sie sollte dazu dienen, die Dorfbewohner über allgemein wichtige und dorfinterne Themen zu informieren. Zu Beginn bestand meine Aufgabe darin Artikel aufzutreiben, Texte zu digitalisieren und die Zeitung zu verkaufen. Später hatte ich dann Texte zu übersetzen bzw. verfasste meine eigenen Texte. Einmal wöchentlich fand ein gemeinsames Treffen statt, um die Zeitung zusammenzustellen und zweimonatlich herauszubringen.
3.9. Tourismuscomité
Das Tourismuscomité besteht aus vier bis sechs Dorfbewohnern und einer Touristen-vertretung, die bis jetzt immer aus ein bis zwei Auslandsdienern bestand. Dieses Comité ist vor über zwei Jahren gegründet worden und hat zur Aufgabe, den immer stärker werdenden Tourismus zu kontrollieren. Deshalb wurde vom Tourismuscomité der Preis für die Übernachtungen festgelegt und im Rotationsprinzip die Aufteilung der Touristen eingeführt, um einen Konkurrenzkampf zu verhindern und eine gerechte Nutzung des Tourismus für das gesamte Dorf zu erzielen.
Die Auslandsdiener sollen in diesem Comité die Interessen der Touristen vertreten und die vielleicht etwas andere Denkweise des Touristen einbringen. Während meiner Dienstzeit gab es 3 Projekte, bei denen ich mitgewirkt habe:
Ein deutsches Reisebüro wollte die Finca Sonador in eine Costa Rica - Rundreise einplanen und so wurden wir gebeten, einen Plan für das Reisebüro zu erstellen, in dem wir Unterkunft, Verpflegung und Ablauf der Reise vorstellten und die Kosten auflisteten. Schließlich sagte das Reisebüro für zwei Termine zu.
Die Teilnehmer am Gruppentourismus wurden (wie auch die Langzeit-touristen) bei Familien untergebracht, den Familien wurden statt den ursprünglichen 7 Dollar sogar 12 Dollar gezahlt. Nach der Ankunft gab es ein gemeinsames Abendessen zum Kennenlernen und die Dorfband „Los Tucanos del Sur“ sorgten für die musikalische Unterhaltung. Am folgenden Tag besuchten wir die Kaffeeplantagen und arbeiteten mit der Familie mit, am Nachmittag führte ein Spaziergang durch den Wald zu den Petroglyphensteinen und es gab ein Gespräch mit Koordinator Roland Spendlingwimmer.
Die Führung wurde von Doña Yolanda, einem Mitglied des Tourismus-comités, geleitet und von meinem Auslandsdienstkollegen Bastian Oppel und mir assistiert. Hauptsächlich korrigierte ich sprachliche Missverständnissen oder unterstütze die Touristen bei gefährlichen Hindernissen, wie Flussüberquerungen oder ähnlichem (die Wege durch die Wälder oder zu den Feldern sind vor allem in der Regenzeit nicht leicht zu passieren).
Die Touristen waren mit dem Ablauf überaus zufrieden und fanden es sehr interessant, zwei österreichische Auslandsdiener angetroffen zu haben.
Ein weiteres Projekt bestand darin, Regeln für Touristen und Familien festzulegen. Hierbei konnte ich mich durch meine Erfahrung mit meiner Gastfamilie sehr gut einbringen. Touristen kommen auf die Finca und werden einer Familie zugeteilt, wissen aber nicht wie sie sich verhalten sollen, was sie tun dürfen oder nicht. Die meisten Familien benötigen das Geld dringend und melden sich erst im Nachhinein beim Tourismuscomité, wenn es Probleme mit den Touristen gegeben hat. Deshalb beschlossen wir, wichtige, grundlegende Regeln für die Touristen, aber auch die Familien festzulegen.
Dem Tourismuscomité kommen von den täglichen 7 Dollar 0,2 Dollar zu, die es für Allgemeinzwecke verwendet. Die anderen Comités oder auch Privat-personen können Anträge zur Förderung ihrer Projekte einreichen. Diese Projekte werden in den Comitésitzungen durchdiskutiert und bewertet. Je nach Priorität wird dem Projekt der beantragte Wert, ein Teil davon oder gar nichts zugeteilt.
Diese Aufgabe war hauptsächlich den Mitgliedern des Tourismuscomités des Dorfes überlassen. Ich wurde zwar in die Diskussion miteinbezogen, aber meiner Stimme wurde nicht so viel Gewicht zugeteilt. Dennoch war es mir immer wichtig anwesend zu sein, da ich Einblick in die einzelnen Comités bekam und wusste, was geplant wurde.
3.10. E-mail
In Longo Mai gibt es sehr wenige Personen, die Kenntnisse im Umgang mit einem Computer und Internet haben. Mit den Touristen, welche die Dorfbewohner sehr ins Herz geschlossen haben, bleiben sie meistens auf dem Wege der Post in Kontakt, wobei man vielleicht einmal im Jahr etwas voneinander hört. Die ältere Generation mutet sich gar nicht zu dies je zu lernen, aber die Jugendlichen waren doch interessiert daran, sich eine E-mail-Adresse einzurichten. Einmal pro Woche suchten wir ein Internetcafé auf (in der Bibliothek von San Isidro können Costaricaner gratis Internetsurfen) und ich brachte ihnen den Umgang mit dem Internet bei. Zuerst richteten wir eine E-mail-Adresse ein und schrieben an ehemalige Touristen ein Mail. Dabei stellte sich heraus, dass der für uns so gewohnte Umgang mit Maus und Tastatur gar nicht so einfach ist. Als die Jugendlichen dann problemlos ihre eMails abrufen konnte, übten wir spielerisch das Nutzen von Suchmaschinen. Ich gab ihnen Aufgaben (z.B. Suchen einer Tabelle der Fußballliga) und sie mussten diese so schnell wie möglich lösen.
3.11. Hilfsbedürftige Familien
Die meisten Familien in Longo Mai leben mit sehr knappen Mitteln und die meisten würden Hilfe verdienen, aber man kann sich nicht jedem annehmen.
Doña Maritza ist eine ledige Frau mit drei Kindern. Ihr wurde kein Land zur Nutzung zugeteilt, weshalb sie Arbeit bei anderen Familien suchen muss. Diese zahlen meistens sehr schlecht und die Feldarbeit ist sehr anstrengend und eigentlich den Männern überlassen. Ihr ältester Sohn hat ein Herzproblem und muss immer wieder zu ärztlichen Kontrollen nach San José fahren. Außerdem sind die Medikamente relativ teuer.
Maritza stellt in ihrer Freizeit Schmuck aus Naturalien her. Die Materialien dafür sind hauptsächlich Samen, Rinden, etc. aus dem Wald. Einige Produkte verkaufte ich für sie an Verwandte und Bekannte, wodurch Maritza etwas Geld für Kleider und Werkzeug verdienen konnte.
Francella und ihr Mann Roger arbeiten in den Ananasplantagen der Firma delMonte. Die Arbeit dort ist sehr gesundheitsschädlich, weil zur Bekämpfung von Ungeziefer sehr viel Gift verwendet wird. Wahrscheinlich aus diesem Grund brachte Francella eine Tochter ohne Arme auf die Welt. Dies bringt viele Probleme mit sich. Die Tochter braucht die ganze Aufmerksamkeit der Eltern, eine eigene Schule, Therapien und Untersuchungen. Für dieses Problem gibt es in Costa Rica keine Spezialisten und Therapien für behinderte Kinder sind sehr teuer. Mit einer ehemaligen Freiwilligen organisierte ich etwas Geld für das Kind und erledigte für die Familie die Dinge in Costa Rica, wie ein Interview mit der Familie, Dankschreiben, etc. Die Familie war uns sehr dankbar. Das konnte die Familie für einige Untersuchungen und eine Therapie für das Mädchen verwenden. Es muss lernen mit den Füßen zu tasten, zu essen und zu schreiben.
3.12. UNAPROA
UNAPROA ist eine Umweltschutzorganisation, die vor allem die Rodung der Primärwälder verhindert. Sie hat ihren Sitz auf der Finca Sonador und die meisten Mitglieder sind aus dem Dorf Longo Mai. Einmal pro Monat hält diese Organisation eine Sitzung ab, bei der ich hauptsächlich aus eigenen Interessen anwesend war, aber ich wurde auch immer wieder um Hilfe gebeten. Hauptsächlich handelte es sich dabei um computertechnische Angelegenheiten. Ich digitalisierte Berichte oder Verträge für UNAPROA und beaufsichtigte den Computer der Organisation.
3.13. Dorfschule
In Longo Mai gibt es eine Grundschule für Jugendliche von 6 bis 10 Jahren und besteht aus 2 Räumen und einem Komedor. Die Räume befanden sich in einem sehr schlechten Zustand, deshalb organisierten wir Farbe und Pinsel um sie über die Sommerferien hinweg wieder für den Unterricht herzurichten.
4. Zeitliche Auslastung
Die Zeiteinteilung meiner Arbeit in Costa Rica war relativ frei gestaltet. Mein Arbeitstag begann meist um 6 Uhr in der Früh mit körperlicher Arbeit auf dem Feld oder einer Baustelle. Der Nachhilfeunterricht fand immer am Nachmittag statt und wenn Sitzungen der Comités abgehalten wurden, arbeitete ich auch am Wochenende. Wöchentlich arbeitete ich meist etwas mehr als 40 Stunden.
CEDRO
Stellenbeschreibung
Das Centro de Información y Educación para la Prevención del Abusso de Drogeas (CEDRO) wurde am 26. Juni 1986 gegründet. CEDRO ist eine Regierungs-unabhängige, private Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, gegen den massiven Drogenkonsum, der in Peru vorherrscht, anzukämpfen.
CEDRO leistet auch Forschungsarbeit und veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Berichte und Untersuchungen.
Anhand dieser Daten werden schließlich Strategien ausgearbeitet, um möglichst effektiv an einer Verbesserung der Situation arbeiten zu können.
CEDRO ist in verschiedene Büros unterteilt, die sich mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten beschäftigen. Ein Bereich ist zuständig für Zonen in Lima, in denen der Drogenkonsum sehr hoch ist. Eine weitere Abteilung beschäftigt sich mit den Gebieten im Regenwald und dem Anbau von Koka zur Herstellung von Pasta Basica de Cocain und Kokain. Ich wurde dem Bereich „Red National“ (Nationales Netzwerk) zugeteilt. Diese Abteilung knüpft Kontakte mit landesweiten Organisationen und politischen Vertretungen, um so eine effektive flächendeckende Prävention zu starten. Gemeinsam mit jenen Einrichtungen werden Vorträge, Messen und Workshops abgehalten, um der peruanischen Bevölkerung die Gefährlichkeit Gefahr von Drogen klar zu machen.
Haupteinsatzgebiete
Mithilfe bei allfälligen Büro-, Archivierungs- und Übersetzungsarbeiten
Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Messen und Workshops zum Thema Drogen und Drogenprävention
Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Vorträgen zum Thema Drogen und Drogenprävention
Straßenkinderarbeit
Förderung von Jugendgruppen
Detaillierter Tätigkeitsbericht
Büro-, Archivierungs- und Übersetzungsarbeiten
Mein Dienstbeginn bei der Organisation CEDRO fiel auf das Ende des Arbeitsjahres der Projekte (das Jahr bei CEDRO beginnt am 1. Oktober). Zu dieser Zeit waren viele Büro- und Archivierungsarbeiten zu erledigen. Die Projekte mussten für den Jahresabschluss eingereicht werden. Jede einzelne Veranstaltung muss genau beschriftet und dokumentiert sein. Diese Arbeit war nicht die interessanteste meines Dienstes, aber auch diese Arbeit ist notwendig und nebenbei nicht zu unterschätzen, da im Laufe eines Jahres eine beträchtliche Anzahl an Vorträgen, Messen, etc zusammenkommt. Somit verbrachte ich meine ersten Wochen hauptsächlich damit Ordner zu suchen, Dokumente zu beschriften und einzuordnen.
Die Arbeit band mich ziemlich an das Büro und ich kam kaum in der Feldarbeit zum Einsatz, aber es half mir, die Arbeit und die Einteilung der Organisation kennen zu lernen und damit besser zu verstehen.
Außerdem wurde ich immer wieder zu Übersetzungsarbeiten gebeten, da das Englischniveau in Peru sehr niedrig ist. CEDRO arbeitet mit Psychologen und Firmen aus den USA zusammen. So tauchen immer wieder englische Bücher zum Thema Drogenprävention auf, die nur wenige Mitarbeiter verstehen. Im Laufe meiner Zeit bei CEDRO übersetzte ich immer wieder für Vorträge Teile aus Büchern über Drogen, Gewalt oder Sexualität.
Organisation und Durchführung von Messen und Workshops
Messen und Workshops sind ein wichtiger Teil der Arbeitsweise von CEDRO zur Aufklärung und Information über Drogen. Mit Hilfe von anderen NGOs, Organisationen aus dem Gesundheitswesen oder Distriktverwaltungen, werden Veranstaltungen abgehalten, die dazu dienen, so viel Menschen wie möglich zu erreichen und sie über das Thema Drogen aufzuklären. Dazu werden Flugblätter über die diversesten verschiedene Drogen verteilt und ein Informationsstand aufgestellt. Wer Fragen hat, kommt kommt zum Stand uns und bekommt Rat und Antwort zum Thema Drogen, Sucht, Gewalt, Prävention, etc. Diese Messen werden meistens durch einen kleinen Workshop oder eine Veranstaltung begleitet, um das ganze lebhafter und vor allem für die jüngere Generation interessanter zu machen. Manchmal werden auch nur Workshops abgehalten, in denen es darum geht, den Jugendlichen zu vermitteln, wie man Spaß ohne Drogen haben kann.
Zu Beginn half ich bei den Workshops und Messen aus, übernahm eine Gruppe von Kindern, um ihnen spielerisch Grundlagen über Gewalt, Freundschaft und Ab-hängigkeitAbhängigkeit beizubringen. Nach einer gewissen Aneignung der Materie Drogen und Prävention wurde ich immer mehr in Informationsständen eingesetzt und half dann auch bei der Organisation von Messen mit.
Organisation und Durchführung von Vorträgen
Mit Messen und Workshops kann man viele Leute erreichen und ihnen die Wichtigkeit Bedeutung des Themas Drogen nahe legen. Aber um ihnen ein Wissen zu vermitteln, sind Vorträge die effektivste Variante. Zu Beginn wurde ich von den Mitarbeitern von CEDRO zu den verschiedensten Vorträgen in ganz Lima mitgenommen. Ich schaute mir ihr Schema ab und las mich gut in die gesamte Materie ein und hielt schließlich selbst „Charlas“ (Vorträge) ab. Dabei wurde ich ausschließlich den Kindern anvertraut. Zuerst zeigte ich ihnen ein Video, das mit dem Thema Drogen zu tun hatte. Dann diskutierten wir über die Charakterendie Charaktere des Videos und zuletzt hielt ich einen kurzen Vortrag, meist über die Gefährlichkeit Gefahr einer der Abhängigkeit mit zwei oder drei eingebauten SpielchenSpielen.
Bei den Vorträgen ist mir erst bewusst geworden, wie wenig die meisten Jugendlichen über dieses Thema Bescheid wissen und wie leicht sie das ganze nehmen. Den Großteil der Besucher hat es aber sehr interessiert und sind mit etwas mehr Wissen aus der Veranstaltung gegangen.
Straßenkinderarbeit
Das Leben vieler Familien ist geprägt durch Armut, Gewalt und Drogenmissbrauch. Viele Bewohner der Andengebiete erhoffen sich ein besseres Leben in der Hauptsadt Lima und ziehen in die sogenannten „Pueblos Jovenes“ (junge Dörfer), die nur aus Blechhütten bestehen, keine richtige Wasserversorgung haben, etc. Sie finden keine Arbeit und greifen zu Drogen, vor allem Pasta Basica de Cocain, das für ein paar Eurocents zu bekommen ist. Kinder werden oft von ihren Vätern geschlagen oder von den Eltern nicht beaufsichtigt. Sie müssen sich ihr Essen erbetteln und schlafen auf der Straße.
CEDRO führt 3 Auffanghäuser für Straßenkinder zu jeweils etwa 16 Kindern. Sie bekommen ein Bett und Essen und müssen sich als Gegenleistung an die Hausregeln halten. Die Jugendlichen werden dazu motiviert, auf freiwilliger Basis und in familiärer Form zusammenzuleben und eine Ausbildung zu machen, um mit 18 Jahren das Haus zu verlassen und selbständig leben zu können.
Für die Häuser steht nur sehr wenig Geld zur Verfügung, weshalb auch nur eine Aufsichtsperson vor Ort ist. Meine Aufgabe war es, diese Person zu unterstützen. Zu Beginn half unterstütze ich die Aufsichtsperson und die Kinder bei der Koordination der täglichen Aufgaben, wie kochen, Tisch decken, abräumen, Geschirr waschen und Hausaufgaben erledigen. Mitte Dezember begannen die Sommerferien und die Kinder hatten mehr Zeit für Ausflüge, Fußballspielen oder schwimmen.
Die Kinder suchten immer wieder das Gespräch mit mir, um mehr über Europa, Reisen und ein Leben in Luxus zu erfahren. Ich war für sie irgendwie eine interessante Abwechslung. Das konnte ich sehr gut ausnutzen, um mit ihnen mehr über sie und ihre Probleme zu reden. Teilweise vertrauten sie mir sehr private Dinge an, über die sie mit niemanden sonst redeten. Zu Beginn war ich eine weitere Aufsichtsperson für sie, aber mit der Zeit verwandelte sich meine Rolle eher in die eines großen Bruders, wodurch ich auch ziemlichen Einfluss auf sie hatte.weshalb ich sehr gut auf die Kinder zugehen konnte.
Förderung von Jugendgruppen
Einer der Hauptgründe, warum junge Leute zu Drogen greifen, ist ein falscher Freundeskreis und Langeweile. Ein Weg der Prävention von CEDRO ist deshalb auch, in Stadtvierteln mit hoher Drogenpräsenz Jugendgruppen zu gründen, zu formen und zu fördern. Dies soll die Jugendlichen davon abhalten, in falsche Kreise zu gelangen.
Im Stadtteil El Agustino gibt es eine Gruppe, die schon vor 5 Jahren ihren Ursprung hatte. Das Ziel dieser Gruppe ist es nicht mehr, die Mitglieder vor dem Drogenkonsum zu schützen, sondern die Gruppe ist in ihrem Stadtviertel aktiv, um den Jüngeren das zu geben, was sie in der Gruppe gelernt hatten.
Diese Gruppe nahm mich, wie ein weiteres Mitglied, auf und ich konnte sehr gut mit ihnen zusammenarbeiten. Einmal wöchentlich trafen wir uns am Abend zu einer Gruppenversammlung, in der einerseits Erfahrungen über Jugendgruppen ausgetauscht wurden, andererseits planten wir kleinere Aktivitäten. Ich half ihnen dabei, ein Weihnachtsfest für Kinder aus den ärmsten Bereichen von El Agustino zu organisieren. Das Geld verdienten wir durch den Verkauf von „Panchos“ (Frankfurter mit Kartoffel und Chillisoße) und die Geschenke durch Spenden von CEDRO. Die Kinder haben sich über das Fest und die Geschenke sehr gefreut.
Zeitliche Auslastung
Die wöchentliche Auslastung betrug ungefähr 40 Stunden. Im Büro und der Anlaufstelle für Straßenkinder arbeitete ich von 9 Uhr bis 17 Uhr. Die meisten Messen, Workshops oder Vorträge fanden an den Wochenenden statt.
Tabellarische Auflistung der wichtigsten Ereignisse
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25/01/2006 |
Ankunft in San José |
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27/01/2006 |
Ankunft in Longo Mai |
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01/02/2006 |
Arbeitsbeginn auf der Finca |
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02/02/2006 |
Beginn der Arbeit an der Dorfschule |
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02/02/2006 |
1. Voluntariersitzung |
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09/02/2006 |
1. Dorfzeitungssitzung |
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10/02/2006 |
1. Sitzung des Tourismuscomités |
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11/02/2006 |
Generalversammlung der gesamten Comités |
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18/02/2006 |
Unterhaltungsnachmittag (Zauberer) |
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20/02/2006 |
Beginn des Wiederaufbaues von El Semillero |
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23/02/2006 |
Besuch von Teraba (Indigenadorf) |
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25/02/2006 |
Vorstandssitzung von UNAPROA |
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26/02/2006 |
Sitzung des Wassercomités zur Besprächung der Wasserleitung |
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03/03/2006 |
Tourismuscomitésitzung zur Besprächung des Gruppentourisprojektes |
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15/03/2006 |
Beginn des Mathematikunterrichts |
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17/03/2006 |
Beginn des Englischunterrichts |
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25/03/2006 |
Unterhaltungsnachmittag (Bingo) |
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07/04/2006 |
Beginn der Ausarbeitung des Englischkonzeptes |
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30/04/2006 |
Tourismuscomitésitzung (Ankunft der Gruppe aus Deutschland) |
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01/05/ - 03/05/2006 |
Programm für die Touristengruppe |
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16/05/2006 |
Nachbesprächung des Gruppentourismus |
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18/05/2006 |
Beginn der Mitarbeit am Obst- und Gemüsegarten |
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27/05/2006 |
Generalversammlung des Tourismuscomités |
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31/05/2006 |
Vorstandssitzung von UNAPROA |
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23/06/2006 |
1. Sitzung des Tourismuscomités zur Ausarbeitung der Regeln |
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30/06/2006 |
2. Sitzung des Tourismuscomités zur Ausarbeitung der Regeln |
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27/07/-29/07/2006 |
Gründung einer alternativen Universität in Longo Mai |
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15/08/2006 |
Unterhaltungsnachmittag (Bingo) |
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28/08/2006 |
Abreise Costa Rica und Ankunft Peru |
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31/08/2006 |
Arbeitsbeginn bei CEDRO |
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02/09/2006 |
Messe Colegio San Juan de Miraflores |
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15/09/2006 |
Vortrag im Gefängnis von Chincha |
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20/09/2006 |
Sitzung von UUVAS |
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23/09/2006 |
Messe UUVAS - Surco |
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24/09/2006 |
Messe UUVAS - Surco |
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30/09/2006 |
Messe UUVAS - Surco |
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01/09/2006 |
Messe UUVAS - Surco |
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02/10/2006 |
Sitzung von Nas-Familia |
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12/10/2006 |
1. Treffen mit Jugentgruppe in Agustingo |
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15/10/2006 |
Pasa-Calle San Borja |
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20/10/2006 |
"Dia de la juventud" in CEDRO |
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13/11/2006 |
1. Tag in Casa Hogar de los Dolfines |
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30/11/2006 |
Sitzung der Erzieher des Heimes |
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13/12/2006 |
Ausflug ins Kino mit den Kindern |
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17/12/2006 |
Reunion der Primaria (Unterstufe) |
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23/12/2006 |
Weihnachtsfeier |
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02/01/2007 |
Beginn der Vorbereitung für Fußballtournir |
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26/01/2007 |
Fußballtournir |
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29/01/2007 |
Ausflug in ein Schwimmbad |
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31/01/2007 |
Dienstende |
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Feldarbeit |
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Mathematiknachhilfe |
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Englischunterricht |
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Wasserleitung |
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Koordination von Freiwilligen |
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El Semillero |
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Frauengruppe |
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Dorfzeitung „Lora Mai“ |
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Tourismuscomité |
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Büroarbeit |
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Messen und Workshops |
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Vorträge |
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Straßenkinderarbeit |
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Jugendgruppe |
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Mein Auslandsdienst über 12 Monate in Costa Rica und Peru war eine sehr wichtige Erfahrung für mich. Ich bekam einen Einblick in eine andere Kultur und völlig andere Lebensweise. Die Arbeit war sowohl in Costa Rica als auch in Peru sehr interessant und ich lernte sehr wichtige Dinge für mein Leben.
Das Jahr war ein prägendes Ereignis, von dem ich selbst meinen Enkeln noch gerne erzählen werde.
Lima, 31.01.2006 _________________________
Dominik Pletzer