Gedenkdienst
Sozialdienst
Friedensdienst

Landesreferat Burgenland - auslandsdienst.at
Landesreferat Kärnten - auslandsdienst.at
Landesreferat Niederösterreich - auslandsdienst.at
Landesreferat Oberösterreich - auslandsdienst.at
Landesreferat Salzburg - auslandsdienst.at
Landesreferat Steiermark - auslandsdienst.at
Landesreferat Tirol - auslandsdienst.at
Landesreferat Vorarlberg - auslandsdienst.at
Landesreferat Wien - auslandsdienst.at

auslandsdienst.at - Verein für Dienste im Ausland nach § 12b Zivildienstgesetz

 
 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

auslandsdienst.at - Verein für Dienste im Ausland nach § 12b Zivildienstgesetz

auslandsdienst.at - Verein für Dienste im Ausland nach § 12b Zivildienstgesetzauslandsdienst.at NEWSLETTER 2006


Auszeichnung "Auslandsdiener des Jahres 2005" zum ersten Mal vergeben:

Am 9. Jänner 2006 wurde in Innsbruck vom Verein für Dienste im Ausland erstmals der beste Auslandsdiener des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf den Tiroler Andreas Daniel Matt, der von Juli 2004 bis September 2005 Sozialdienst im SOS Kinderdorf in Lahore (Pakistan) leistete. Dort engagierte sich der Mathematiker als Leiter der Medien- und Forschungsabteilung, in der Kinderbetreuung sowie für Projekte in armen Stadtvierteln.

Zurzeit arbeitet Andreas Daniel Matt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am "Sanjannagar Institute of Philosophy and Arts" in Lahore im Bereich Bewusstsein und Gehirnforschung. Darüber hinaus organisiert er gemeinsam mit dem aktuellen Auslandsdiener im pakistanischen SOS Kinderdorf, Jakob Steinkogler, ein Hilfsprogramm für die Erdbebenopfer in Kashmir. Die private Spendenplattform und ein mehrmonatiges Vorort-Programm zur Errichtung von Winterbehausungen waren nur der Anfang der Initiative www.direkthilfe.at.

Andreas Daniel Matt: "Mein soziales Engagement rührt vor allem von meinen Auslandsaufenthalten während meiner Studienzeit her, vom Kennen lernen verschiedener Welten und Kulturen, die mir begegnet sind, die mir eine neue Sicht der eigenen Welt aufzeigen und Motivation geben, Menschen zu helfen, wo möglich und erwünscht."

Weitere Informationen bei Andreas Daniel Matt

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Nein, statt Ja und Amen": Österreichs ältester KZ-Überlebender in Innsbruck:

Am 21. Jänner 2006 kam der bereits 100 Jahre alte Leopold Engleitner zum ersten Mal in die Hauptstadt Tirols, um bei der Großausstellung "Humanismus gegen Faschismus" als Zeitzeuge über die NS-Verfolgung zu berichten.

Während des Dritten Reichs verweigerte der bekennende Zeuge Jehovas den Dienst in der Deutschen Wehrmacht und musste deswegen vier Jahre in den Konzentrationslagern Buchenwald, Niederhagen und Ravensbrück zubringen. Kurz vor Kriegsende entging er einem neuerlichen Einberufungsbefehl nur durch die Flucht ins Gebirge, wo er sich in einer Höhle mehr als zwei Wochen vor den Nazis versteckte.

Eröffnet wurde die von der "Aktionistischen StudentInnenplattform D.I.S" präsentierte Veranstaltung von Gedenkdienst-Gründer Andreas Maislinger.

Weitere Informationen bei Andreas Maislinger

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Shanghai ist Teil österreichischer Geschichte" - Erster österreichischer Gedenkdiener in China:

Nach über fünf Jahren Vorlaufzeit hat am 1. Februar 2006 mit Martin Wallner der erste österreicherische Gedenkdiener überhaupt in China einen Auslandsdienst angetreten. Die Einsatzstelle, die erst im Sommer 2005 bewilligt wurde, befindet sich im Zentrum für jüdische Studien an der Shanghai Akademie. Die chinesische Metropole Shanghai wurde im Laufe des 2. Weltkriegs Flüchtlingsstätte für bis zu 30.000 Juden aus ganz Europa.

Der 20-jährige Niederösterreicher hat sich über ein Jahr auf seinen Gedenkdienst u.a. mit Seminaren und Studienreisen nach Israel, Deutschland und Polen vorbereitet. Bereits seit Anfang Dezember 2005 befindet sich Martin Wallner in Shanghai, um sich sprachlich und kulturell einzuleben.

Martin Wallner: „Ich sehe das als einen wichtigen Schritt für Österreich, da wir dadurch zeigen, dass wir uns unserer Geschichte stellen und Verantwortung übernehmen. Dieses Thema ist für viele noch immer unbekannt und kann nur durch Projekte wie dieses die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Shanghai wurde ungewollt für viele Österreicher zur temporären Heimat und ist somit Teil österreichischer Geschichte.“

Weitere Informationen bei Martin Wallner

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Auslandsdiener entwickeln Wanderausstellung "Tipitapa en las Zonas Francas":

Bilder, Geschichten, Fakten und Träume aus dem Nicaragua der Sonderwirtschaftszonen: Ein Viertel aller Einwohner der nicaraguanischen Stadt Tipitapa arbeitet in so genannten „Zonas Francas“, also Sonderwirtschaftszonen, in denen steuerfrei Textilien für den Export produziert werden.

Die beiden Auslandsdiener Alexander Barth und Wolfgang Lehrner haben sich - gemeinsam mit der deutschen Soziologie-Studentin Sandra Bauske - während ihres 14-monatigen Sozialdienstes im internationalen Zentrum für Kultur- und Entwicklungszusammenarbeit „Casa de los Tres Mundos“ in Granada für die Armutsbekämpfung engagiert. Bereits dort haben sie mit der Entwicklung und Produktion einer Wanderausstellung begonnen, die nun am 21. April 2006 um 19:00 Uhr im Lateinamerika-Institut Wien unter dem Titel "Tipitapa en las Zonas Francas" eröffnet wird. Sie tourt ausgehend von Wien durch Österreich, Nicaragua und Deutschland. Eine Station ist auch in New Orleans (USA) vorgesehen.

Die Ausstellung „Tipitapa en las Zonas Francas“ schildert das Leben und die Arbeit von fünf Familien aus der nicaraguanischen Stadt Tipitapa. Sie ordnet die spezifischen, persönlichen Geschichten der Menschen in den sozialen und ökonomischen Hintergrund Nicaraguas ein und nähert sich so der Frage: Sind „Zonas Francas“ eine Chance für den Aufschwung oder nur eine Form der Ausbeutung billiger Arbeitskraft?

Weitere Informationen bei Alexander Barth und Wolfgang Lehrner

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Unbroken Will" - USA-Vortrags-Tour 2006 von Leopold Engleitner (101):

Am 29. April 2006 ist der älteste KZ-Überlebende Österreichs, Leopold Engleitner (geb. 1905), zu seiner bereits zweiten USA-Vortrags-Tour aufgebrochen. Die Tour hat ihn gemeinsam mit seinem Freund und Biografen Bernhard Rammerstorfer bereits an zahlreiche amerikanische Universitäten (u.a. Georgetown, Stanford, Columbia) sowie Holocaustinstitutionen in Washington, New York, Chicago und San Francisco geführt. Zurzeit weilt der 101-jährige in Los Angeles, wo noch bis 21. Mai 2006 die Dokumentarfilme "Unbroken Will Captivates the U.S." und "Unbroken Will" über Leopold Engleitners Leben gezeigt werden.

Sowohl Bundespräsident Heinz Fischer als auch Bundeskanzler und EU-Ratspräsident Wolfgang Schüssel übermittelten Grußworte. Auch der deutsche Bundespräsident Horst Köhler und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben schriftlich Ihre Anerkennung für Leopold Engleitners außergewöhnlichen Einsatz als Zeitzeuge übermittelt und ihm viel Kraft und Erfolg für die Vortrags-Tour gewünscht.

Die Tour wird als wertvolles Projekt gewürdigt, das jungen Menschen die schrecklichen Auswirkungen totalitärer Regime nachhaltig in Erinnerung ruft und die Bedeutung von Toleranz und Menschlichkeit für den Frieden hervorhebt.

Weitere Informationen unter www.rammerstorfer.cc

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Drei österreichische Sozialdiener helfen pakistanischen Erdbebenopfern:

Im November 2005 gründeten der Oberösterreicher Jakob Steinkogler, aktueller Auslandsdiener im SOS Kinderdorf in Lahore (Pakistan), sowie der ehemalige Auslandsdiener Andreas Matt die Spendenplattform www.direkthilfe.at, um den Menschen nach dem verheerenden Erdbeben in Kaschmir vor Ort mit dem Notwendigsten zu versorgen.

Seitdem sind mehr als 100.000,00 Euro für den guten Zweck gespendet worden. Jeder Cent kam dabei den pakistanischen Erdbebenopfern zugute. Ein Großteil wurde für winterfeste Unterkünfte während des strengen Winters ausgegeben. Aber auch lebensnotwendige Soforthilfslieferungen wurden in entlegene Dörfer geleistet.

Jakob Steinkogler: „Besonders schlimm ist, dass es bei dem Erdbeben schlussendlich wieder die Ärmsten getroffen hat, und das noch dazu im Winter unter den widrigsten Bedingungen. Alles was Schutz und Wärme bieten würde, ist zusammengebrochen. Jetzt geht es darum die Erdbebenopfer durch langfristige Projekte zu unterstützen, daher investieren wir im kommenden Projekt in den Wiederaufbau von Schulen, die Verteilung von Saatgut und in ein Theaterprojekt zur psychologischen Aufarbeitung.“

Seit 1. April 2006 können Jakob Steinkogler und Andreas Matt auf Verstärkung aus der Heimat zählen: Der Tiroler Jakob Steiner trat seinen Sozialdienst in Lahore an und arbeitet im Direkthilfe-Team mit. Sogar der ORF kam drei Tage in die nördlichen Provinzen von Pakistan und berichtete ausführlich über die Arbeit der drei österreichischen Auslandsdiener.

Weitere Informationen bei Jakob Steinkogler und unter www.direkthilfe.at

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Armutsbekämpfung durch Bildung - 66. Einsatzstelle in Uganda genehmigt:

Am 27. Juni 2006 hat die Bundesministerin für Inneres in Absprache mit dem Außenministerium offiziell die „Mountains of the Moon University“ in Fort Portal (Uganda) als neue Sozialdienst-Einsatzstelle anerkannt. Zu verdanken ist die Bewilligung in erster Linie Johannes Radinger: Der junge Niederösterreicher setzt sich seit Jahren mit großem Engagement und immensem Vorbereitungsaufwand für die nun bereits vierte afrikanische Einsatzstelle des Österreichischen Auslandsdienstes ein.

Ab 1. Februar 2007 wird Johannes Radinger an der neu gegründeten Universität in Kabarole - einer Region im Westen Ugandas am Fuße des Rwenzori-Gebirges - seinen Auslandsdienst leisten. Dabei wird der Student der Wiener Universität für Bodenkultur ugandischen Professoren bei ihrer Lehrtätigkeit in den Studiengängen Landwirtschaft sowie Gartenbau assistieren, Materialien vorbereiten und Tutorien übernehmen. Auch Projekte, die die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung verbessern, sind zentraler Bestandteil der Tätigkeiten vor Ort, bei denen der Mostviertler während seines Sozialdienstes mithelfen wird.

Johannes Radinger: „Beim Einsatzland Uganda handelt es sich um ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Der soziale Aspekt meines Auslandsdienstes liegt in der Verminderung der Armut durch Bildung sowie in der Unterstützung einer neuen, dezentralisierten Institution im ländlichen Westen Ugandas. Studienrichtungen wie Gartenbau oder Landwirtschaft sind enorm wichtig, um die Erhaltung und Produktivität des natürlichen Lebens- und Produktionsraums in Afrika sicherzustellen.“

Weitere Informationen bei Johannes Radinger

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Auslandsdienst bei Kriegszustand - Markus Metz leistet Sozialdienst in Israel:

Am 1. August 2006 hat der Braunauer Markus Metz seine Arbeit als Sozialdiener in der israelischen Hauptstadt Jerusalem begonnen. Der junge Oberösterreicher fühlt in sich im Heim St. Vinzent - Ein Karem, das sich um geistig und körperlich behinderte Kinder kümmert, sehr wohl. Und das trotz der Tatsache, dass sich Israel im Kriegszustand befindet.

Zum einen erfährt man in Jerusalem genauso viel über den Krieg wie in Österreich, zum anderen behagt Markus Metz das freundliche Umfeld im Heim, wo auch viele Freiwillige aus Deutschland mitarbeiten. "Ich fühle mich nicht unsicher, aber man spürt die Spannungen zwischen den verschiedensten Gruppen von Menschen sehr", so Markus Metz. Doch liege das vor allem daran, dass sich Juden und Araber gegenseitig provozieren würden.

Die jungen Bewohner des Heimes sind mehrheitlich Araber. Das liegt daran, dass bei St. Vinzent Kinder aller Religionen willkommen sind, während sich schon zahlreiche Einrichtungen um jüdische Kinder kümmern. So kommt es, dass in diesem Heim kaum ein Israeli zu finden ist, und dass im Fernsehen neben deutschsprachigen Sendern hauptsächlich "Al-Jazeera" läuft.

Obwohl im Norden des Landes unerbittlich gekämpft wird, gab es keine Reisewarnung für den Raum um Jerusalem. Deswegen glaubt der Auslandsdiener, kein großes Risiko eingegangen zu sein. Eher vermutet Markus Metz, dass die Gefahr überschätzt wird und deshalb weniger Volontäre mitarbeiten wollen. Dies sei jedoch die einzige direkte Auswirkung, die der Konflikt auf die Arbeit des österreichischen Sozialdieners habe.

Weitere Informationen bei Markus Metz

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Friedensdiener setzt sich für "Bürgermeister für den Frieden" in Österreich ein:

1982 gründeten die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki das Projekt "Bürgermeister für den Frieden". Diese Organisation verzeichnet mittlerweile über 1400 Mitgliedsstädte und -gemeinden in 119 Ländern.

Derzeitiger Schwerpunkt ist die Kampagne "Vision 2020", welche die komplette Abrüstung nuklearer Waffen bis zu diesem Zeitpunkt anstrebt. Die Organisation ist ein Sprachrohr unzähliger Bürger weltweit und ein Gegengewicht zu Gruppen und Personen, die an der Existenz atomarer Waffen festhalten.

"Zurzeit sind es in Österreich allerdings mit Wien, Salzburg und St. Ulrich bei Steyr erst drei Gemeinden, die der Organisation beigetreten sind", so Stefan Berger , erster österreichischer Friedensdiener in der "Hiroshima Peace Culture Foundation". Den Österreichern sei nicht klar, das man deutlich mehr gegen die Bedrohung unternehmen müsse. Es fehle auch am politischen Willen. "Ich bin aber überzeugt, dass in Österreich ähnliche Erfolge erzielt werden können wie etwa in Belgien."

Für den jungen Kärntner haben Massenvernichtungswaffen in der heutigen Gesellschaft keinen Platz. Geprägt wurde seine Meinung vor allem durch Gespräche mit Überlebenden des Atombombenabwurfes vor mittlerweile 61 Jahren. "Ich spüre ihre Angst, irgendjemand könnte jemals wieder auf die gleiche Weise leiden wie sie", berichtet Stefan Berger.

Weitere Informationen bei Stefan Berger

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ehemaliger chinesischer Sozialdiener unterrichtet an der Peking University:

Von April 2003 bis Juni 2004 leistete Josef Goldberger Sozialdienst im nordchinesischen Qiqihar. Bereits seit September 2004 unterrichtet der gebürtige Oberösterreicher am Germanistikinstitut der Peking University, eine der renommiertesten Unversitäten Chinas.

Josef Goldberger, der in Wien Sinologie, Vergleichende Literaturwissenschaften und Germanistik studierte, fungiert als so genannter „Österreich-Lektor“ im Rahmen des universitären Austauschprogramms Österreich-Kooperation zwischen China und Österreich. Neben Deutsch unterrichtet der ehemalige Auslandsdiener an der Peking University österreichische Landeskunde, Literatur und Medienkunde sowie internationale Beziehungen.

Josef Goldberger: "Für meine derzeitige Tätigkeit als "Österreich-Lektor" an der Peking University stellt mein Auslandsdienst in Qiqihar eine geradezu ideale Vorbereitung dar. Mit Sicherheit war das mit ein Grund für die Auswahlkommission, mich mit der neuen Aufgabe in Peking zu betrauen. Immer wieder fließen meine Unterrichtserfahrungen aus der Zeit in Qiqihar in meine Arbeit hier ein."

Weitere Informationen bei Josef Goldberger

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Matthias Hafner arbeitet mit argentinischen Straßenkindern:

Am 1. August 2006 begann Matthias Hafner seinen Auslandsdienst im “Centro de Atención integral a la Niñez y Adolescencia” in Buenos Aires und ist damit der sechste Österreicher, der sich zur Arbeit in dieser Einsatzstelle entschlossen hat.

Das Ziel dieser Organisation ist den Straßenkindern von Argentiniens Hauptstadt dabei zu helfen, wieder ein normales Leben führen zu können. Das „Integrationszentrum für Straßenkinder“ bietet ihnen dazu neben Frühstück und Mittagessen auch Waschgelegenheiten, saubere, wenn auch gebrauchte Kleidung sowie unterschiedliche Workshops und andere Aktivitäten. Die Betreuung der Kinder umfasst auch Hilfe bei Behördenwegen, im Krankheitsfall oder emotionale Unterstützung der oft von Traurigkeit geprägten Kinder.

„Niemand weiß genau wie viele Kinder in Buenos Aires auf der Straße leben, aber es sind ungefähr 4.000. Jedes Jahr kommen etwa 1.000 zu uns, aber viele nur einmal“, erzählt der junge Kärntner. „Die Mehrheit der Kinder ist männlich, wobei in den letzten Jahren immer mehr Mädchen kommen – einige davon weil sie schwanger sind.“

Zu den Aufgaben des Sozialdieners gehören etwa das Zubereiten des Frühstücks und Unterstützung bei Workshops. Auch das Reden mit den Kindern und die täglichen Besprechungen gehören zu seinen Pflichten. Mit diesen Aufgaben ist Matthias Hafner sehr zufrieden: „Mir persönlich gefällt es hier wirklich gut und die Arbeit mit den Kindern ist sehr interessant.“

Weitere Informationen bei Matthias Hafner

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Künftiger Sozialdiener veranstaltet ein „Fest gegen die Armut“:

Reinhard Schmidbauer, der im Februar 2009 seinen Auslandsdienst in Guatemala antreten wird, lädt hiermit herzlich zur „¡Fiesta contra la pobreza!“ ein. Die Veranstaltung, die am 13. Jänner 2007 im Kulturhof Böllerbauer im niederösterreichischen Haag stattfindet, wird vom „Verein zur Förderung zeitgenössischer Kultur - Schlossböck“ mitgetragen.

Den Besuchern werden zwei Vorträge geboten: Zum einen wird Reinhard Schmidbauer selbst über den Österreichischen Auslandsdienst referieren, zum anderen wird Alex Brenner seine Stelle im indischen Auroville vorstellen. Des Weiteren werden verschiedene DJs für gute Unterhaltung sorgen, Schmidbauer verspricht noch weitere Überraschungen.

Der Eintritt beträgt 3 Euro, der Reinerlös der Veranstaltung wird der „Casa de los tres mundos“ in Nicaragua zugute kommen, die das Geld für Sozialprojekte mit Straßenkindern verwenden wird.

"Es ist ein Irrglaube, dass der Einzelne nichts bewegen kann“, sagt der junge Niederösterreicher. „Tagtäglich bieten sich uns zahlreiche Möglichkeiten, dem Leid und der Armut anderer Menschen entgegenzuwirken. Der Besuch dieses Festes ist nur eine davon, genauso wie der Österreichische Auslandsdienst und seine Partnerorganisationen, über die wir informieren."

Weitere Informationen bei Reinhard Schmidbauer

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

   
 

back to top


Österreichischer Auslandsdienst
Vorsitzender Dr. Andreas Maislinger A - 6020 Innsbruck, Hutterweg 6