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Radio Auslandsdienst

Seit dem Vorjahr gibt es in Graz die Radiosendung „Radio Auslandsdienst“, zu hören auf dem freien Radio Helsinki (92,6 MHz).

Sechs steierische Auslandsdiener haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt und das Projekt „Radio Auslandsdienst“ ins Leben gerufen. Nachdem Adrian Kainz, Francesco Königsberger, Florian Becker, Stefan Herunter, Andreas Michelic und Alexander Graf dann einen mehrtägiger Workshop bei Radio Helsinki besucht hatten, folgte auch bald darauf die erste Sendung.

Die Sendungen laufen immer unter einem Themenschwerpunkt, der mit einem Einsatzland eines Auslandsdieners zu tun hat.

So liefen zum Beispiel schon Sendungen über die Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Auslandsdiener Manuel Rusch, welcher gerade im USC Shoah Foundation Institute for Visual History in Los Angeles tätig ist oder über Russland mit Peter Loibner, der in St. Petersburg arbeitet. Bei den Sendungen wird besonders darauf Wert gelegt, dass neben den Tätigkeiten bei den jeweiligen Organisationen vor allem auch das Leben in den unterschiedlichsten Teilen der Welt beleuchtet wird.

Die nächste Sendung findet am 18. März 2010 mit dem Schwerpunkt London mit Nejc Kupper und Julian Walkowiak statt.

Und wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, wie sich eine „Radio Auslandsdienst“ Sendung anhört, brauchen Sie nur jeden zweiten Donnerstag um 21:00 Uhr auf Radio Helsinki (92,6 MHz) einschalten oder den Live-Stream direkt über www.helsinki.at/live-stream.php anhören.

Weiter Informationen bei Stefan Herunter

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Conferendum – die neue Plattform des Auslandsdientes

Conferendum ist das neue Medium, über das der Österreichische Auslandsdienst meist intern über das Internet kommuniziert. Es ist eine Plattform, bei der ein berechtigter User eine digitale Konferenz auf einem Server starten kann. Die hohe Kapazität ermöglicht vielen User eine gleichzeitige Teilnahme.

Um ein Chaos bei einer hohen Teilnehmerzahl zu vermeiden, gibt es ausgewählte Sprecher, die die Konferenz leiten und bei Sprechanforderungen eines Teilnehmers die Erlaubnis erteilen, sich verbal zu äußern.

Seit 2009 werden mit der Technik „Conferendum“ im Verein Konferenzen abgehalten, die in verschiedenen Zyklen ablaufen.

Weiters gibt es für jedes Referat im Verein eine monatliche Konferenz, bei der die Arbeiten und Ziele für die kommenden Wochen besprochen werde.

Die größte interne Konferenz ist die so genannte Mittwochskonferenz, die wöchentlich statt findet. Sie ist in zwei Teile aufgeteilt, im ersten Teil gibt es immer einen interessanten Gast, der meistens ein vereinsbezogenes Thema behandelt. Dabei stellen die Zuhörenden Fragen, und haben so die Möglichkeit, an interessante Persönlichkeiten heran zu kommen, die in einem normalerweise verwehrt bleiben. Die geladenen Gäste kommen aus den verschiedensten Bereichen, angefangen von Alumni aus den verschiedenen Einsatzstellen bis hin zu Personen, die täglich in der medialen Öffentlichkeit stehen.

siehe: http://www.auslandsdienst.at/mittwoch2009

http://www.auslandsdienst.at/mittwoch

Der zweite Teil ist für interne Angelegenheiten des Vereins reserviert. Um eine hohe Produktivität zu erhalten, wurde die Besprechung mit einem gewissen Ablauf versehen.

In Zukunft werden wir versuchen diese Kommunikationsplattform noch weiter zu optimieren. Im Rückblick zu den Jahren vor dem Conferendum hat sich die Qualität und die vereinsinterne Kommunikation beachtlich gesteigert und kann sich sehen lassen!

Weitere Informationen bei Johannes Höß

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Angehender Sozialdiener besucht Einsatzstelle in Argentinien

Manuel Eitzinger, der am 1. März 2010 seinen Sozialdienst in Santiago de Chile angetreten hat, nutzte seinen Aufenthalt in der argentinischen Hauptstadt Buenos Airesaus, um am 17. und 18. Februar die dortige Sozialdienststelle CAINA (Centro de Atención Integral a la Niñez y Adolescencia) zu besuchen. Das CAINA zählt zu den ältesten Einsatzstellen des Österreichischen Auslandsdiensts, seit 1999 durchliefen zehn österreichische Sozialdiener das Zentrum. Vor wenigen Wochen ist die Bewilligung des CAINA als Sozialdienst-Einsatzstelle wieder abgelaufen, weswegen sich Eitzinger vor Ort um die Besorgung der nötigen Unterlagen zur Neubeantragung kümmerte.


Das CAINA und seine Klienten

„Emilio Zadcovich, der Leiter des CAINA, hat mir gegenüber betont, dass die langjährige Zusammenarbeit mit uns Österreichern stets fruchtbar und erfolgreich war und dass ihnen die längere Anwesenheit der Sozialdiener – sie bleiben im Gegensatz zu anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Regel ein ganzes Jahr – eine große Hilfe ist“, berichtet der 21-jährige Oberösterreicher.

Manuel Eitzinger ist bereits nach Santiago de Chile weitergereist, wo er am 1. März als zweiter österreichischer Sozialdiener nach Oliver Sehmsdorf seinen Dienst im Kinderheim CTD Galvarino des Servicio Nacional de Menores (SENAME) antreten wird. „Die Stadt und ihre Bewohner hab ich bereits jetzt ins Herz geschlossen. Jetzt freue ich mich so richtig auf all das, was mich im nächsten Jahr erwartet. Ich hätte zwar gern darauf verzichtet, ein Erdbeben zu erleben, doch es hatte zum Glück nur geringe Auswirkungen auf mich und auf meinen Auslandsdienst.“

Weitere Informationen bei Manuel Eitzinger

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Auf den Spuren der Mühlviertler Hasenjagd

Am Samstag, den 6. Februar fand von der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ausgehend eine Wanderung auf den Spuren der Mühlviertler Hasenjagd statt. Aufgrund der sehr großen Anzahl an Teilnehmern, darunter auch Andreas Maislinger, Fabian Schopper, David Haider und Stephan Preinstorfer, teilte man die Wanderung auf zwei Gruppen auf.

Nach einer kurzen Einführung im Besucherzentrum ging die Wanderung um 14 Uhr los, außen am Lager vorbei zur alten Zufahrtsstraße hin. Dabei wurde ständig Halt gemacht und man erfuhr viel Interessantes – wenn auch Schockierendes – über das ehemalige KZ. Zum Beispiel wusste kaum einer, dass auf dem Sportplatz direkt neben dem „Sanitätslager“ die Fußballmeisterschaft ausgetragen wurde – ein trauriges Indiz für die Selbstverständlichkeit, mit der das Lager hingenommen wurde.

Der Weg führte zwischen den Mahnmalen hindurch hinter das Lager, den Wald entlang. Dabei hatte man gute Sicht auf die Baracken und konnte sich ein wenig besser vorstellen, was es hieß, hier zu „leben“. Der damals stromführende Stacheldrahtzaun liegt direkt am Wald, nur ein Weg, auf dem regelmäßig Passanten gingen, lag dazwischen. So wurde den Häftlingen vor Augen gehalten, wie Freiheit aussieht. Unter den Teilnehmern der Wanderung fanden sich auch einige Bewohner der Gegend, die damals schon hier lebten und bestätigten, dass das ein ständig benutzter Weg war.

Nun ging es vom Lager weg in Richtung Ried in der Riedmark, auf den Spuren der nur noch 300 von 500 Häftlingen, die es vorerst aus dem Todesblock 20 geschafft hatten. Die Wanderung über Felder und durch Wälder gab einige Zeit zum Nachdenken, und spätestens als die Wandergruppe mit Mühe einen noch vergleichsweise flachen Graben hinunterstieg, konnte man sich ein Bild davon machen was es hieß, kaum bekleidet bei Minusgraden durch den schneebedeckten Wald zu flüchten.

Am Ziel, einem Gasthaus in Ried, angelangt wartete bereits Frau Anna Hackl auf die Gruppe. Die noch sehr aktive Frau, deren Familie zwei russischen Geflohenen das Leben gerettet hat, erzählte detailiert von ihren Erfahrungen und ließ auch ein paar Fotos durch das gespannte Publikum geben. Nach ein paar genaueren Fragen an Frau Hackl war die Wanderung beendet und die Teilnehmer wurden mit dem Bus zurück zur KZ-Gedenkstätte gebracht.


16. März 2010


Im Laufe der Umstellung auf die neue Homepage ist nun auch der Newsletter unseres Vereins migriert. Die letzten Neuigkeiten über uns finden sie ab sofort auf http://news.auslandsdienst.at/.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse!


19. April 2010



Eintragung

Herausgeber: Dr. Andreas Maislinger

Kontakt: Manuel Eitzinger

 

 

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Österreichischer Auslandsdienst
Vorsitzender Dr. Andreas Maislinger A - 6020 Innsbruck, Hutterweg 6