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zweiten Seminartag werden ab 10.00h organisatorische DInge wie
Fahrtkostenrückerstattung besprochen. Wolfgang Müller
wird zum Jahrgangssprecher 1998/99 ernannt.
Vorstellung
der Gastredner durch Dr. Maislinger:
o Frau Ginte Damusis von der litauischen Botschaft
o Herr Wieckowski, Botschaftsrat der polnischen Botschaft
o Herr Kujawa, zweiter Botschsaftssekretär der polnischen
Botschaft, zuständig für Kultur und wissenschaftliche
Angelegenheiten.
Frau Damusis
berichtet von der Unterdrückung der litauischen Bevölkerung
durch die sowjetische Herrschaft. Von Deportationen und Mord.
Ein mögliches Einsatzgebiet für einen Gedenkdienstleistenden
wäre das 1990 gegründete Genocide & Restistance
Research Center (Archivarbeit, Katalogisierung) oder das KGB-Museum
(Aufarbeitung von Dokumenten).
Herr Wieckowski
berichtet von den heute guten Beziehungen zwischen Polen und
Litauen und gibt einen kurzen Abriß der -zum Teil- gemeinsamen
Geschichte.
Dann spricht er von der Einsatzstelle in Auschwitz und von
seiner persönlichen Beziehung zum Holocaust. ( seine
Eltern waren Häftlinge).
Er betont, daß die Arbeit in Auschwitz für Gedenkdienstliestende
sehr vielschichtig ist ( Führungen, Übersetzungen,
Diskussionen,...)
Fragen
der Anwesenden an die Diplomaten zu: Aufarbeitung der Geschichte
in den genannten Ländern, Kollaboration, etc...
Frage von Dr. Maislinger nach anderen möglichen Einsatzstellen
in Polen.
Nach der
Mittagspause begrüßt Dr. Masilinger die Gastredner
Kurt Fräser und Erich Herzl, die ein Projekt bei Riga
verfolgen und auf die Mitarbeit des Vereins für Dienste
im Ausland hoffen.
Herr Herzl
gibt einen kurzen Abriß der jüdischen Geschichte.
Herr Fräser berichtet von seinen Erfahrungen vor und
im zweiten Weltkrieg, seiner Flucht vor dem Nationalsozialismus
und seiner Rückkehr als Soldat der britischen Armee.
Kurze Debatte über Josef Haslinges Buch "Opernall",
dessen Haupfigur an die Person von Kurt Fräser angelehnt
ist (ohne dessen Einverständnis).
Zum Thema:
57 Massengräber in Riga (Lettland) sollen zu einer Gedenkstätte
erhoben werden . Herr Herzl und Herr Fräser haben dazu
einen Verein gegründet.
Es folgt
eine Besprechung über PR-Maßnahmen: Artikel, Workshops,
Broschüre, Homepage, Aussendungen an Schulen, Plakate,
etc...
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