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auslandsdienst.at - Verein für Dienste im Ausland nach § 12b Zivildienstgesetz

 
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

auslandsdienst.at - Verein für Dienste im Ausland nach § 12b Zivildienstgesetz

auslandsdienst.at - Verein für Dienste im Ausland nach § 12b ZivildienstgesetzSeminar 5/99

 

Freitag, 07. 05.

Nach einer halbstündigen Einführungsrede, in welcher Bezug auf die Erwartungshaltung der ca. 80 Anwesenden genommen wurde, erzählte Vereinsobmann Dr. Maislinger die Entstehungsgeschichte des Vereins, von den Schlüsselerlebnissen, die ihn zu dessen Gründung bewogen hatten und von den Hintergründen der Abspaltung vom Verein Gedenkdienst. Ein Ausblick auf die kommenden zwei Tage und eine kurze Ausführung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten durch Geschäftsführer Peter Mangel beschloss den ersten Veranstaltungstag.


Samstag, 08. 05
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Bereits um 9.00 Uhr wurde - wiederum von Peter Mangel - das Programm fortgesetzt; er informierte über die Vereinsstruktur, die vereinsinterne Kompetenzen- und Aufgabenverteilung sowie über die einzelnen Referate (Medien, Finanzen, Internet, . . .). Weiters wurde die Vorgehensweise bei der Suche nach einer neuen Stelle erläutert. Den nächsten Tagesordnungspunkt bildete einer kurzfristigen Änderung zufolge ein Referat von Frau Stankov, einer Angestellten der SECI (Southeast European Cooperative Initiative), welche die Arbeit ihrer Institution vorstellte. Im groben besteht diese - wie der Name schon sagt - in Aktionen zur Vertiefung der Kooperation zwischen Mittel- und Südosteuropa auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet.

Danach kamen die einzelnen Referatsleiter zu Wort: Ingo Derschmidt erteilte eine Einführung in die faszinierende Welt der Öffentlichkeitsarbeit, Alexander Zlamal berichtete über die Homepage als das Medium der vereinsinternen Kommunikation und warb um Freiwillige für die Beteiligung an einer Internet task force, um den steigenden Arbeitsaufwand bewältigen zu können. Nachdem sich auch Finanzreferent Dominik Zotti und Jahrganssprecher Peter Mangel zu Wort gemeldet hatten, wurden die special interest groups vorgestellt, welche sich verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen (Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Katholiken), besonders widmen.

Nach dem Mittagessen erläuterte der Geschäftsführer das Auswahlverfahren für die Vergabe der '99er - Stellen, welche für Sonntag festgesetzt war. Das System basiert auf drei Säulen: Engagement im Verein, Qualifikation und die persönlichen Gespräche mit den Kandidaten, welche im Verlauf des Abends stattfinden sollten.

Zuvor allerdings wurden die einzelnen Stellen von den jeweiligen Ansprechpartnern vorgestellt. Um letztere scharten sich anschließend die Interessenten, um sich als Anwärter registrieren zu lassen und nähere Informationen zu ihren Wunschpositionen einzuholen. Weiters bestand die Möglichkeit, sich als Nachfolger für scheidende Regionalgruppenleiter oder als Mitarbeiter beim Internet- bzw. Medienreferat zu bewerben.

Sobald nach dem Abendessen wieder Ordnung eingekehrt war, begannen in der Caféteria die persönlichen Gespräche mit den Kandidaten, welche einzeln aufgerufen wurden, um mit der "Griensteidlgruppe" ihre Motivation und Vorstellungen zu erörtern. Das Gros der Seminarteilnehmer diskutierte währenddessen mit Dr. Maislinger diverse ethische Fragen, tagespolitische Themen und beklagte die Amerikanisierung Europas und ihrer selbst. Um ca. 21 Uhr 30 wurde der offizielle Teil des Seminars für Samstag beschlossen.

Sonntag, 09. 05

Da die Kandidatengespräche mehr Zeit als veranschlagt in Anspruch genommen hatten, wurden sie am Sonntagvormittag fortgesetzt. Währenddessen erteilte Peter Mangel den Anwesenden -es waren im Vergleich zum Vortag einige neue Gesichter zu sehen - einen Einblick in die nicht ganz leicht zu durchschauende Struktur des Innenministeriums und erläuterte die komplexe Prozedur der Stellenanerkennung. Weiters berichtete Martin Edthofer über den Stand der Dinge im Bereich Sozialdienst. Nachdem im Anschluß Interessierte über Details von Versicherungsfragen beim Antritt eines Auslandsdienstes aufgeklärt worden waren, saß man ein letztes Mal gemeinsam zu Tisch.

Den Abschluss des Seminars bildete dann um 14 Uhr die Bekanntgabe der ausgewählten Kandidaten, welche sich über eine Stelle im kommenden Jahr freuen konnten. Ebenso wurden vier neue Regionalgruppensprecher vorgestellt. Die folgende Diskussion löste sich allmählich auf und schließlich strömten alle Seminarteilnehmer heimwärts, die Ankündigung der Braunauer Zeitgeschichtetage (24.-26. 9. 1999) noch im Ohr.



Alle Teilnehmer wurden umfassend informiert und verließen Wien voller Zuversicht eine Stelle als Gedenkdiener zu ergattern. Das Seminar hat allen geholfen die komplexe Struktur des Vereins für Dienste im Ausland besser zu verstehen. Zusätzlich helfen die wertvollen Informationen Peter Mangels über die Abläufe der österreichischen Bürokratie dabei etwaige Klippen beim Anerkennungsprozedere "seiner" Stelle zu umschiffen.

 

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Verein für Dienste im Ausland nach §12b Zivildienstgesetz
Vorsitzender Dr. Andreas Maislinger
A - 6020 Innsbruck, Hutterweg 6