March of the Living in Oświęcim

Kurzfassung: 
Jährlich zum Yom HaShoa marschieren tausende Menschen vom ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz I zum ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Teilnehmer des March of the Living zeigen, dass die Juden im Zweiten Weltkrieg nicht ausgelöscht wurden, sondern leben.
Inhalt: 

 

Jährlich zum Yom HaShoa marschieren tausende Menschen vom ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz I zum ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Teilnehmer des March of the Living zeigen, dass die Juden im Zweiten Weltkrieg nicht ausgelöscht wurden, sondern leben. 7.000 vorwiegend junge Menschen aus aller Welt fanden sich am 21. April in Oświęcim (Auschwitz) ein, darunter auch 500 österreichische Schüler, die im Rahmen eines viertägigen Programms des Vereins „March of Remembrance and Hope – Austria“ nach Polen reisten. Auch der österreichische Generalkonsul in Krakau, Christophe Ceska, nahm am heurigen „March of the Living“ teil.

Auch zwei Zeitzeugen fanden heuer den Weg zum March of the Living: Freddie Knoller (88) gemeinsam mit seiner Frau und Paul Back (83). Ersterer flüchtete 1938 aus Wien, jedoch kam er 1943 von Frankreich nach Auschwitz III. Paul Back flüchtete schon vor dem Zweiten Weltkrieg nach Palästina, er fand den Weg zurück nach Wien in den 70er-Jahren. Verantwortlich für die Betreuung der Zeitzeugen war der Gedenkdiener Jörg Reitmaier gemeinsam mit Wolfgang Schimböck.

Weitere Informationen bei Jörg Reitmaier